• listening to janet's body

    ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.

  • 2012 - Die ersten 90 Tage

    mein Vorhaben für's neue Jahr: den 90 Tage Erfolgsplaner von Paul McKenna durcharbeiten und schauen, was passiert. Zum Mitlesen und Mitmachen für ALLE!.

  • Selbstsabotage - was soll das?

    ich habe also meine hausaufgaben gemacht: Selbstsabotage (gemischte Gefühle in Bezug auf Veränderungen), Ursachen, Lösungen...

  • Klarkommen!

    ich habe mir angewöhnt, emotionen (zuviel happiness, zuviel trauer oder panik) mit essen in den griff zu kriegen und zu unterdrücken. DAMIT IST JETZT SCHLUSS! jetzt werden emotionen direkt bearbeitet!

  • Anpacken! Lösen statt beruhigen

    Du hast keinen Hunger und willst trotzdem essen? Wie kommt es dazu und was kann man unternehmen, um das zu verhindern? Die Wissenschaftlichen Hintergründe und eine praktische Anleitung gibt es hier:

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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Die innere Stimme - Netter zu sich selbst sein

Zitat von Samantha aus Sex and the City
 
You can't listen to every f*cking little voice that runs through your head.
It'll drive you nuts.
Zitat von Geneen Roth, 'Essen ist nicht das Problem'
 
Die [innere] Stimme vereinnahmt all Deine Kraft, Deine Leidenschaft und Deine Energie - und wendet sie gegen Dich. Weil sie etwas objektiv Wahres - dass Du zugenommen hast - meisterlich mit einem moralischen Urteil verknüpft - dass Du deshalb eine totale Versagerin bist -, fühlst Du Dich unterlegen und schwach, was Dich in der Folge anfällig dafür macht, Dich an die nächstbeste schnelle Lösung, das nächstbeste Wundermittel zu klammern. An irgendetwas, was das Gefühl, eine erbärmliche Niete zu sein, vertreibt.
Ereignis -> moralisches Urteil -> Gefühl von Schwäche -> Flucht / Lösung = Diät / Essen


Mit den Willenskraftmethoden und Diäten setzen wir am letzten Ende dieser Kette an und versuchen uns selbst mit aller Kraft davon abzuhalten, als einzige zu tun, was wir als Lösung und als Stresslöser kennen: zu Essen.
Wir haben uns bereits verurteilt, wir fühlen uns sowieso schon schwach und wir wissen schon, was wir jetzt gern tun würden, um dieses Gefühl zu überstehen, aber wir versuchen uns mit aller Gewalt davon abzuhalten. good luck!

Cleverer wär's, es gar nicht erst zu dem Schwächegefühl kommen zu lassen, sondern schon das moralische Urteil zu verhindern (sich gar nicht erst vom inneren Kritiker so zusammensche*ssen zu lassen!) einfacher ausgedrückt: man muss einfach NETTER ZU SICH ZU SEIN!

Die innere Stimme vereint all unsere strengen Erzieher, Kritiker und Bezugspersonen, deren Erwartungen wir gern entsprechen möchten: alle Nörgeleien von Mama, jedes Schimpfen und Zurechtweisen von Papa, jede Ermahnung unserer ehemaligen Lehrer... Alle Stimmen, die uns jemals eingebläut haben, wie die Welt funktioniert, wie wir zu sein haben und ob wir etwas falsch oder schlecht gemacht haben, tragen wir immernoch mit uns rum. in dieser ständig kritisierenden inneren Stimme! und die kann wirklich gemein sein! 

hab das gestern für mich bemerkt: war nur ein mini-kleiner moment, viel zu kurz eigentlich zum erzählen, aber - hehe - ich erzähl's natürlich trotzdem!

also:
mein chef steht ca. 3m entfernt in einer Besprechung, ich in einer anderen.
er schaut zu mir rüber und ich zwinker (!!!) ihm mit beiden augen einen gruß rüber und lächle.
er verändert seinen blick nicht, guggt mich weiter an, ich mache weiter mit dem was ich getan habe.
und gut is. ende der geschichte.

früher wär das so abgelaufen:
  • ich hätte erstmal gar nicht gezwinkert, sondern mich erstmal kontrolliert gefühlt
    ("warum guggt der jetzt? was will er? is was? seh ich grad komisch aus?
    mach ich was falsch?
    wie sehn denn meine haare heut aus?
    wirk ich fett in dem blazer?..."
    ... uuuund so weiter! )
    und verunsichert den blick abgewandt
  • oder ich hätte ihm reflexartig zugezwinkert, er reagiert nicht und ich denk mir
    "oh je, jetzt denkt er, du bist total bescheuert!
    der denkt sich jetzt 'was grinst die mich so an?'.
    warum lächelt der nich zurück, wenn man ihn anlächelt?
    er kann mich nich leiden. ich wusste es! war ja klar. das erklärt alles. ich kann hier nie was werden! so'n sche*ss.
    sche*ss firma. sche*ss alles!
    und ich grins auch noch wie'ne bekloppte. ich will hier weg!..."
    ... uuuuund so weiter! =)

zum glück hab ich das alles in dem moment NICHT gedacht. klar hab ich meine innere stimme noch, aber sie wird leiser, je mehr ich mich mit meinen Gefühlen und meinem Körper beschäftige. und vor allem wird mir schneller klar, dass sie blödsinn redet.

Keine Situation ist an sich stressig. Das ist immer die Interpretation der wahrnehmenden Person!
und wenn ich lächle und er guggt, dann is genau das passiert: ich hab gelächelt, und mein chef hat geguggt. mehr nich. nix von alledem, was in meinem kopf stattfindet und sich komplett gegen mich richtet ist wirklich passiert.
Samantha Jones hatte recht: man kann nicht jeder Stimme in seinem Kopf zuhören! alles. ist. gut. =D

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"Moralisches Urteil und begründeter Zweifel"
"Moral und Umwelt" Stufentheorie erklärt
Wikipedia - Stufentheorie noch einfacher erklärt
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