• listening to janet's body

    ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.

  • 2012 - Die ersten 90 Tage

    mein Vorhaben für's neue Jahr: den 90 Tage Erfolgsplaner von Paul McKenna durcharbeiten und schauen, was passiert. Zum Mitlesen und Mitmachen für ALLE!.

  • Selbstsabotage - was soll das?

    ich habe also meine hausaufgaben gemacht: Selbstsabotage (gemischte Gefühle in Bezug auf Veränderungen), Ursachen, Lösungen...

  • Klarkommen!

    ich habe mir angewöhnt, emotionen (zuviel happiness, zuviel trauer oder panik) mit essen in den griff zu kriegen und zu unterdrücken. DAMIT IST JETZT SCHLUSS! jetzt werden emotionen direkt bearbeitet!

  • Anpacken! Lösen statt beruhigen

    Du hast keinen Hunger und willst trotzdem essen? Wie kommt es dazu und was kann man unternehmen, um das zu verhindern? Die Wissenschaftlichen Hintergründe und eine praktische Anleitung gibt es hier:

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Freitag, 17. Februar 2012

Abnehmen mit der Zeitmaschine

Auf der Suche nach Hilfe beim Visualisieren bin ich auf den Service my virtual Modell gestoßen. Firmen, wie H&M benutzen ihn, um uns eine virtuelle Umkleidekabine zur Verfügung zu stellen, in der man alle Klamotten aus der aktuellen Kollektion anprobieren kann und sehen, wie man darin aussieht. Man kann sogar ein Foto mit seinem eigenen Gesicht hochladen, damit es realistischer wirkt. Für alle unter uns, die bei der Visualisierung ihres schlanken Ichs etwas Unterstützung brauchen, lässt sich dieser Service herrlich zweckentfremden:

105 kg 95 kg 90 kg

Ja, zwischen 105 und 95 kg zeigt mir das Programm einfach mal gar keinen erkennbaren Unterschied an. Für die kleinen Veränderungen ist es also nicht so hilfreich. aber schon bei 90 Kilo sehe ich einen klaren Unterschied der mir gut gefällt. yeah! Also mit Klamotten würde das dann so aussehen:


so seh ich heute aus. und so mit 90 kg 78 kg


Ich find das wirklich cool!
Sowas habe ich schon lange gesucht, um die "Behavioral Time Machine" - die Verhaltenszeitmaschine - für mich nutzbar zu machen. Und zwar haben Wissenschaftler herausgefunden, warum es den Menschen schwerfällt, durch einen Verzicht im Jetzt etwas gutes für sich selbst in der Zukunft zu sorgen.

"Enthaltsam von einem Vergnügen zu sein, das in unserer Macht liegt, oder ferne Ergebnisse anstatt sofortigen zu suchen, gehört zu den schmerzhaftesten Anstrengungen des menschlichen Willens."
N.W. Senior 1836

Laut Prof. Shlomo Benartzi liegt das daran, dass es uns schwer fällt, uns mit unserem zukünftigen Selbst in Verbindung zu bringen. Wir sparen und verzichten für Unbekannte in der Zukunft.
Es erfordert viel Selbstdisziplin, sich um eine theoretische Version von sich selbst zu bemühen und die Versuchungen sind oft größer.
"Es ist ein ungleicher Kampf zwischen unserem 'Jetzt - Ich' und unserem 'Zukunfts - Ich', denn nur ein Ich von diesen beiden ist anwesend, wenn wir Entscheidungen treffen, die beide betreffen!", sagt Daniel Goldstein, der Erfinder der Behavioral Time Machine.

Wenn Menschen aber ihren zukünftigen Ichs ausgesetzt werden, nehmen sie plötzlich mehr Rücksicht auf sie. Bewiesen und genutzt wird diese Erkenntnis nun von Banken. In einem einfachen Computerprogramm wird das aktuelle Gesicht eines Kunden und eine Darstellung des gleichen Kunden in seinem Rentenalter dargestellt. Dann gibt es einen Regler, wieviel man sparen möchte und wann man damit anfangen will, den man zwischen dem aktuellen Alter und dem Rentenalter verschieben kann. Wenn man gleich heute anfängt zu sparen ist das aktuelle Gesicht so mittelmäßig zufrieden, während das Rentnergesicht strahlt! Verschiebt man den Regler weiter in richtung höheres Alter, wird das alte Gesicht immer trauriger und unglücklicher, während der junge Mensch eine Riesenfreude hat.
Dieses Experiment hatte großen Einfluss auf das Verhalten der Teilnehmer. Viele von ihnen waren bereit 2 - 3 mal soviel zu sparen, wie vor dem Experiment.

Wenn ich nicht natürlich und intuitiv esse und nie abnehme, dann werde ich im Alter so aussehen:
Ich wäre darüber sehr traurig. Nicht, weil mir die Figur nicht gefällt, sondern, weil ich es dann verpasst hätte, mal wirklich schön gewesen zu sein. 
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Donnerstag, 6. Oktober 2011

106,3kg - 6 kilo in 6 wochen!

ich hatte diese woche das gefühl, dass meine hosen schon lockerer sitzen. ein guuutes gefühl! das sich auf meine tägliche laune und meinen ganzen tag ausgebreitet hat.

ich wiege mich nur alle 2 wochen, war aber ein bisschen zögerlich, diese woche auf die waage zu steigen, weil es mir wirklich gut geht, ich mit der ernährung gerade sehr zufrieden bin (*klopf auf holz*) und ich auch das gefühl habe, dass sich mein körper schon ein bisschen verändert hat. all das wollte ich mit einem wiegeergebnis, das vielleicht nicht mit meinen vorstellungen und hoffnungen übereinstimmt, nicht kaputtmachen...

ABER: ich habe ja gelernt, dass man sich von Angst nicht beherschen lassen soll (schon gar nicht, wenn man dazu neigt, sie in sich reinzufressen!) und darum habe ich mir gesagt: gar nicht erst damit anfangen! wenn du angst hast, auf die waage zu gehn, gibt es nur eins, was du tun kannst: auf die waage gehn.

also bin ich gestern abend gegangen (sonst wiege ich mich immer früh, aber so hätte ich mir noch 1-2kg abziehen können, wenn das ergebnis schlimm gewesen wäre). und gestern abend war'n es schon 107,6kg. =D ca. 2kilo weniger als beim letzten wiegen vor 2 wochen. heute morgen hat das wiegen natürlich gleich nochmal soviel spass gemacht: 106,3 kg! (angefangen hab ich mit 112) *yay*yay*yay*

da macht sich anziehen dreimal soviel spass!

in diesem sinne... einen wunderschönen tag! ich weiss, ich hab einen!
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Samstag, 1. Oktober 2011

muffintop - oder: was oben aus der hose quillt =)

habe gerade eine jeans anprobiert, die ich eigentlich wegwerfen sollte, weil sie schon ganz zerschlissen ist und löcher zwischen den beinen hat. aber hier steck ich jezze: in meiner hose, die zwar am bauch erfreulich gut aussieht, aber an den oberschenkeln sehr eng sitzt.
sicher würde nach einer woche in ich-bin-doch-krank-schlabbersachen jede normale hose einengend wirken, aber igendwie zieht mich das (in zusammenarbeit mit dem vollen magen) jetzt etwas runter. =(

ich fühle mich wirklich voll. nich auf die gute art. hab ne richtige wanne dran!
dabei habe ich nicht sehr viel gefrühstückt und war davor auch wirklich hungrig. dachte ich zumindest...
oh mann, ich hoffe, ich mach hier nicht irgendeinen fehler.

seltsam. naja, ich wusste nicht richtig, was ich wirklich essen wollte und der geschmack von meinem essen war mir ziemlich egal... AHA!


iss, wenn du hungrig bist.
iss, was du wirklich willst.
iss mit genuss.
hör auf, wenn du satt bist.

da haben wir's ja. =/
also, was tu ich nächstes mal? warten, wasser trinken, mich fragen, was ich wirklich will. okay.
ausserdem: nicht ärgern. nobody's perfect. jetzt weiss ich's ja und beim nächsten essen wird alles besser.

möchte dringend die motivationsCD hören. oh ja, das mach ich gleich. ohne hose!
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