• listening to janet's body

    ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.

  • 2012 - Die ersten 90 Tage

    mein Vorhaben für's neue Jahr: den 90 Tage Erfolgsplaner von Paul McKenna durcharbeiten und schauen, was passiert. Zum Mitlesen und Mitmachen für ALLE!.

  • Selbstsabotage - was soll das?

    ich habe also meine hausaufgaben gemacht: Selbstsabotage (gemischte Gefühle in Bezug auf Veränderungen), Ursachen, Lösungen...

  • Klarkommen!

    ich habe mir angewöhnt, emotionen (zuviel happiness, zuviel trauer oder panik) mit essen in den griff zu kriegen und zu unterdrücken. DAMIT IST JETZT SCHLUSS! jetzt werden emotionen direkt bearbeitet!

  • Anpacken! Lösen statt beruhigen

    Du hast keinen Hunger und willst trotzdem essen? Wie kommt es dazu und was kann man unternehmen, um das zu verhindern? Die Wissenschaftlichen Hintergründe und eine praktische Anleitung gibt es hier:

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Samstag, 5. November 2011

entspann dich! lass es langsam angehen

Zitat:
Zitat von Geneen Roth - Essen ist nicht das Probelm
... aber vielleicht ist Dir nicht nach Zuhören zumute. Irgendwann an einem bestimmten Nachmittag bist Du vielleicht eher daran interessiert, das Essen als Droge zu benutzen, den ganzen Kuchen zu essen. So wird es eine Zeit lang sein. Ich rate Dir: Lass es langsam angehen. (Wenn Du die Anweisungen zu einem weiteren Pflichtprojekt machst[...], wirst Du mit Volldampf loslegen, und dann wird Dir schnell die Luft ausgehen.)
...
Vertrau dem Prozess, vertrau Deiner Sehnsucht nach Freiheit. Irgendwann wirst Du nichts mehr tun wollen, was die zunehmende Klarheit trübt, die Du inzwischen mit dem Lebendig-Sein assoziierst.
geneen roth beruhigt mich wiedermal.
in den letzten tagen hatte ich mich mehr und mehr wie eine versagerin gefühlt, weil ich die 4 golden rules nicht einhalten konnte: auf meinen hunger zu warten fiel mir schwer und immer kam 'irgendetwas' dazwischen; langsam und genussvoll essen war nicht drin und die frage, ob ich das, was ich esse auch wirklich will, habe ich mir selten gestellt und wenn dann auch nie beantwortet.
traurig.
ich hatte angst, dass alles aus dem ruder läuft, ich mal wieder einen weg gefunden und ihn nach schnellen anfangserfolgen wieder verlassen hatte.

aber genau darum geht's ja nicht. es gibt kein richtig und kein falsch mehr. keine harten regeln, die immer befolgt werden müssen und nicht - befolgung mit übel, schmach und fettbergen bestrafen.
es ist ein prozess! ich lerne!
ich lerne mich kennen und dazu gehört all das: dass es mal leichter und mal schwerer geht (und manchmal gar nicht). ich erkenne die knack - situationen ja nur, indem ich sie durchlebe.

okay, dann hat mich der besuch bei meiner familie also zum essen gebracht. auf viele verschiedene arten. damit kann ich jetzt arbeiten!

okay, ich habe angst vor meinem verhalten; es hat mich schockiert, wie schnell ich auf's essen zurückgefallen bin und wie wenig ich dagegen tun kann, aber ANGST IST DER WEG UND DER WEGWEISER. in das, wovor du angst hast, solltest du dich hals über kopf stürzen! die angst ist immer schlimmer, als das eigentliche erlebnis! weiss ich ja!

also, ist die nächste aufgabe: entspannung. das es gerade etwas schwieriger geht heisst nicht, dass es gar nicht mehr geht. das hier ist keine diät! nichts ist verloren. wer die kleinen schlachten gewinnt interessiert mich nich, ich will wissen, wer am ende die fahne hält! i might aswell relax!

aufgabe no. 2: eine liste mit ängsten aufstellen (können auch kleinigkeiten sein), denen ich mich in nächster stellen werde! eure vorschläge sind sehr willkommen! aber ich sag's gleich: ich springe von keiner brücke - mit oder ohne gummiseil! oder doch?
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Freitag, 21. Oktober 2011

mozartkugeln und matschige taschentücher

wir wachsen mit unseren aufgaben. aber auch unsere aufgaben wachsen mit unseren steigenden kräften.

gestern abend hat ein lieber mensch mich informiert, dass er meine hilfe braucht. die verzweiflung und schwäche am telefon zu hören, nicht einfach mal knuddeln können, stark und ruhig zu bleiben, damit der liebe mensch am anderen ende der leitung mir nicht komplett zerbröselt... all das kostet kraft.
das gute ist, dass ich das jetzt weiss und sofort, nachdem ich mich um die andere person gekümmert habe, auch mich selbst versorgt habe. ich hab nachgespürt, was mit mir passiert. (erstmal gar nichts. aber dann war klar, dass die sorgen einer anderen person bei mir natürlich auch sorgen und ängste hervorrufen. wenn auch unterbewusst.) ich hab mir das alles bewusst gemacht, mrs. roth's methode genutzt und mir genau vorgestellt, wo das gefühl sitzt, in meinem körper, wie es aussieht und sich anfühlt (sorge ist ein matschiges knäul weisser taschentücher, das in meinem magen sitzt. AHA?!). das war wirklich gut. und ein bisschen anstrengend. insgesamt hat es vielleicht 20 minuten gedauert, alles aufzuschreiben, aber danach hatte ich
  1. überhaupt keinen hunger mehr und
  2. auch keine angst, das problem von gestern irgendwann mal in mich hinein zu fressen.

Erfolgs - Checkliste für gestern

1 Ich habe gegessen, wenn ich hungrig war
nein. also am morgen ja, aber danach hatte ich keinen hunger mehr und mich nur noch von mozartkugeln ernährt. ehrlich
2 Ich habe nur das gegessen, was ich wirklich essen wollte
hm... naja... mozartkugeln. und kekse
3 Ich habe bewusst und aufmerksam gegessen
ja. größtenteils
4 Ich habe aufgehört zu essen, als ich satt war
nur kurz.
5 Ich habe Wasser getrunken
ja.
6 Ich habe mich bewegt
ein wenig
7 Ich habe mir die CD angehört
nein
8 Ich habe die Spiegelübung gemacht
nein

Was ist mir heute positiv aufgefallen?
ich war konfrontiert mit einem krassen problem. meine mama hat ein problem, bei dem ich hoffe, helfen zu können. ich habe bemerkt, dass ich vermutlich versuchen werde stark und ruhig für sie zu sein, aber dabei selbst meine sorgen, ängste und bedürfnisse zurückstellen werde. also habe ich mich hingesetzt und geschrieben. geschrieben und geschrieben, bis ich das gefühl hatte, dass ich das gefühl niedergeschrieben zu haben. seine form, farbe, temperatur. seinen sitz in meinem körper, etc...

das positive daran ist, dass ich den umgang mit allen möglichen problemen übe und bemerke, dass mich wirklich nichts umwerfen oder überwalzen muss.

Auf was ich mich morgen freue...
morgen ist freitag und ich habe nüschd zu tun! =D
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Dienstag, 18. Oktober 2011

es geht ans Eingemachte

ich glaube, es geht langsam ans eingemachte.

während das essen gut läuft, bleibe ich jeden tag am ball auch die emotionales situationen, die sich so auftun, direkt anzugehen. das klappt größtenteils ganz gut: ich bemerke, wie ich in situationen ruhig bleibe, die mich sonst schon über den rand meiner fassung (und hin zu schokolade-umhüllten oreos) geschubbst hätten. (i like! )

aber es gibt auch andere situationen, die ich noch nicht so gut meistere. besonders gestern war ich supersensibel. plötzlich hörte ich mich sätze sagen, wie: "das find ich aber nich sozial von euch." und "bist du sauer auf mich?", (statt "warum geht ihr nicht jetzt mit mir mittagessen?" und "warum schnauzt du mich so an? geht's noch?! das hat doch gar nix mit mir zu tun!") so bin ich nich! SO versteck und verkriech ich mich vor der welt!
naja, ich schiebs auf die hormonelle lage und die starken regelschmerzen, die ich am morgen hatte (hab ich sonst nie).

neuer tag, neues glück. und soo schlecht war gestern ja auch nich:

Erfolgs - Checkliste für gestern


1 Ich habe gegessen, wenn ich hungrig war
ja.
2 Ich habe nur das gegessen, was ich wirklich essen wollte
hm... das war ein bissi schwierig, denn am frühen abend bekam ich tierischen hunger, hatte aber keinen appetit. ich habe dann einen trinkjoghurt genommen, aber irgendwie weiss ich gar nich, ob das richtig war... was machen denn schlanke menschen, wenn ihnen der magen knurrt, sie aber keinen appetit haben? ... später hab ich mir noch eier gebraten und NOCH später bekam ich magenschmerzen =/
3 Ich habe bewusst und aufmerksam gegessen
ja. bis auf das abendessen, das habe ich etwas eilig runterschlingen müssen, um nicht zu spät zum verein zu kommen.
4 Ich habe aufgehört zu essen, als ich satt war
ja.
5 Ich habe Wasser getrunken
ja.
6 Ich habe mich bewegt
ja. treppauf-treppab im büro. aber ich war ehrlich gesagt zu müde um richtig was rauszuholen aus dem tag...
7 Ich habe mir die CD angehört
jap. nach dem aufwachen - vorm aufstehn
8 Ich habe die Spiegelübung gemacht
nein

Was ist mir heute positiv aufgefallen?
mein physiotherapeut. wirklich angenehmer mensch. und ich glaub, der kann das, was er macht wirklich gut!

Auf was ich mich morgen freue...
auf das hotel in köln. haare waschen, duschen, fernsehen. *yeahyeah!* (mir is schon klar, dass ich das hier auch jeden abend habe, aber im hotel fühl ich mich dann immer, wie'ne prinzessin. volle verwöhnpackung!)
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Samstag, 15. Oktober 2011

"Essen ist nicht das Problem" von Geneen Roth

bin wieder voll und ganz zufrieden mit dem essen =)

mit ruhe und wenig stress scheint es wirklich immer gut zu funktionieren. ich muss also aufhören zu arbeiten - aus gesundheitlichen gründen, eh klar. mein boss hat sicher verständnis dafür...

habe heute morgen Geneen Roth's Buch "Essen ist nicht das Problem" zur hälfte gelesen und viel nachgedacht, z.b. über situationen in meinem leben, als ich mich geschämt habe oder traurig war.

in dem buch erklärt sie, wie und dass man diese situationen revue passieren lassen kann, ohne dass einen die negativen emotionen von damals überrollen und fertig machen. auf die art ist man danach, wenn solche gefühle wieder auftauchen (weil jemand gemein ist, oder doof oder irgendetwas passiert etc) nicht jedesmal gezwungen, sie mit zu viel essen zu unterdrücken sondern hat gelernt, damit umzugehen.

für mich funktioniert ihr ansatz sehr gut. ich merke, dass ich mich ja nicht nur beim abnehmen, sondern in vielen bereichen meines lebens eingeschränkt habe und mir nicht "geholt" oder zugestanden habe, was ich wirklich wirklich wollte.
darum mag ich diese vorgehensweise: weil es ganzheitlich ist und nicht nur am essen ansetzt, denn es ist so: Essen ist nicht das Problem!

kann das buch (bis jetzt) nur empfehlen. man kann über den ganzen "psychokram" denken, was man möchte, aber ich komme zu der erkenntnis, dass es für mich und bestimmt für viele von uns der richtige weg ist, erst mal sich selbst zu mögen (wirklich zu mögen!) und dann alles natürlich laufen zu lassen.

schönes wochenende!
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