• listening to janet's body

    ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.

  • 2012 - Die ersten 90 Tage

    mein Vorhaben für's neue Jahr: den 90 Tage Erfolgsplaner von Paul McKenna durcharbeiten und schauen, was passiert. Zum Mitlesen und Mitmachen für ALLE!.

  • Selbstsabotage - was soll das?

    ich habe also meine hausaufgaben gemacht: Selbstsabotage (gemischte Gefühle in Bezug auf Veränderungen), Ursachen, Lösungen...

  • Klarkommen!

    ich habe mir angewöhnt, emotionen (zuviel happiness, zuviel trauer oder panik) mit essen in den griff zu kriegen und zu unterdrücken. DAMIT IST JETZT SCHLUSS! jetzt werden emotionen direkt bearbeitet!

  • Anpacken! Lösen statt beruhigen

    Du hast keinen Hunger und willst trotzdem essen? Wie kommt es dazu und was kann man unternehmen, um das zu verhindern? Die Wissenschaftlichen Hintergründe und eine praktische Anleitung gibt es hier:

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Samstag, 1. Dezember 2012

auf der Jagd nach dem Geschmack

Zitat von Cocos94
Ich mache jetzt seit ein paar Tagen NatS und gestern hatte ich ein selstsames Erlebnis.
Ich hatte am Abend Hunger und dann auch Brot mit Nutella gegessen, eben das, worauf ich Lust hatte.
Ich wurde aber einfach nicht satt! Dann folgten noch einige Toastbrötchen, ebfalls mit Nutella und ich war immer noch nicht satt! Dann ein Schokonikolaus, nada! Ein gefülltes Croissant, nichts! Irgendwann habe ich dann aufgegeben und war schon ziemlich verzweifelt.

Heute habe ich allerdings nichts gegessen, nur kalorienhaltige Getränke, ansonsten nichts! Es war einfach kein Hunger da...


Sagt mal was dazu.... =P
Zitat von sumsebrumm79
also ich muss sagen, solche erlebnisse hab ich öfters nach dem mittagessen.

eigentlich müsste ich satt sein, denke ich immer, habe auch das gefühl, aber nach spätestens 20 min. fange ich wieder an zu essen, meist was süsses also schoki und so.

und esse dann solange bis ich denke, jetzt müsste es doch mal reichen, aber nichts.
dann esse ich solange, bis mir richtig schlecht ist.

ich denke mal, entweder ist es kein körperlicher hunger, oder ich esse dann das, was der körper gar nicht haben will
das mit dem "nachschub - essen", wenn man sich denkt, dass es doch eigentlich schon reichen müsste, kenn ich:

das ist kein körperlicher hunger, sondern emotionaler. manchmal hat man nach dem essen so ein gefühl, dass es schade ist, dass jetzt das essen schon vorbei sein soll und/oder das gefühl, dass man den nagel (den appetit) noch nicht auf den kopf getroffen hat. und dann begibt man sich auf die jagd nach dem geschmack

probiert etwas süßes. - nee, das war's nich.
dann etwas scharfes. - nee, das war's auch nicht.
und so geht's dahin, bis man irgendwann enttäuscht und unzufrieden aufgibt, aber bis dahin hat man eigentlich shcon richtig viel gegessen...

der 1. Fehler hier ist wahrscheinlich, dass man nicht richtig hungrig war, bevor man angefangen hat zu essen. Ohne Hunger, kein Sättigungsgefühl / keine Zufriedenheit.

"Wenn Hunger nicht das Problem ist, ist Essen nicht die Lösung." Geneen Roth


Das lässt sich nur verhindern, wenn man sich vor jedem Essen echt fragt, ob's nun Hunger ist. (Drink to Think! - erst mal ein Glas Wasser trinken und gucken, ob man dann immernoch "Hunger" hat, oder es etwas anderes war?)

aber es kann ja trotzdem passieren, dass man mal ohne hunger isst. Wie stoppt man sich, wenn man merkt, dass man auf der jagd nach dem Geschmack ist und nicht mehr aufhört zu essen?

frag Dich: "Was will ich wirklich?". Wenn da vielleicht rauskommt, dass du wirklich etwas ganz anderes willst, als essen (z.B. dass die Heinzelmännchen deine wohnung aufräumen, jemand deinem chef das denken beibringt, Schlaaaaf, Urlaub, Entspannung), dann hol Dir lieber das. egal wie unmöglich es erscheint. Pack es an und vergiss das Essen!
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Samstag, 7. April 2012

Ostern zuhause

Als ich die Tickets gebucht habe, hab ich noch gedacht: "Warum wolltest Du Ostern denn nicht zuhause feiern? Hättest schon viel früher und günstiger buchen können."

Ich hatte vergessen, dass Ostern eines der größten Fressfeste des Jahres ist und meine Freundin Honey und ich eigentlich immer versuchen, diese Tage fern von unseren Familien zu verbringen. Möglichst gemeinsam.

Naja. Jetzt bin ich hier. Und ich kann die Anspannung schon spüren.

Seit ich hier angekommen bin, habe ich schon ziemlich viel gegessen. Mutti hat Kartoffelsalat gemacht und serviert ihn mir mit nicht so guten Nachrichten über ihre Gesundheit. Ich esse die halbe Schüssel leer.

Ich bin müde und treffe mich in einer Stunde noch mit einer Freundin. Ich habe heute nicht viel Lust darauf, aber ich denke, ich muss das machen, weil ich ihr immer sauer bin, wenn sie sich keine Zeit für mich nimmt. Und jetzt hat sie ja Zeit. hm...

Ich wollte etwas alleine sein und fernsehen, während bei uns gerade ein kleines Grillfest mit Gästen stattfindet. Ich bin heute erst angekommen und kann mich darum davor drücken. Im Fernsehen kommt nur Mist. Ich esse noch ein Brötchen. Und noch eins.

Meine Mutter und meine Schwester zeigen sich von ihrer "liebenswert" unreflektierten Seite. Ich bin deshalb nicht sauer, so sind sie halt. Aber sie gestehn sich das nicht ein (unreflektiert halt) und erklären mich für das Problem. Aha. Angriff statt Entschuldigung. Könnte leicht eskalieren, weil die beiden sich nie ehrlich entschuldigen werden (ohne ein "aber du..." anzufügen). Ich hole mir Schokolade von Oma. Die erste schmeckt nicht, darum probiere ich die zweite. Die schmeckt auch nicht. Vielleicht mit Brötchen? Ich esse auf.

Ich bin jetzt seit zwei Stunden zuhause und emotional schon ziemlich erschöpft. Mein Rückfahrticket habe ich für Donnerstag!
Wenn ich nicht ganz genau aufpasse überlebe ich das hier nicht. Der Plan ist eigentlich:
  1. viel Schlafen
  2. viel Wasser trinken
  3. morgens laufen
  4. viel Lesen und Lernen (Also BUSY sein)
Dazu kommt jetzt halt
  • viel Schreiben
damit ich das hier heil überstehe. Und vielleicht kann ich ja diesen Bann endlich mal brechen, dass "Zuhause" für mich auch immer "Überfressen" bedeutet.

Hoffen wir das Beste!
Wünscht mir Kraft! Ich wünsch sie Euch auch!
Und frohe Ostern!
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Mittwoch, 18. Januar 2012

Abendlicher Hunger

Bei einigen Mädels, die sich mit mir gemeinsam auf diese 90 Tage Reise begeben haben ist vor allem der Abend ein Problem. Tagsüber sind die 4 goldenen Regeln für sie leicht einzuhalten, nur wenn die Nacht kommt, kommt auch der Heisshunger ;)

im buch "besessen vom essen" sind die 'Gruppen des essgestörten Verhaltens bei Adipositas' aufgeführt.

1. Rauschessen (Binge - Eating)
2. Chronisches Überessen ("Overeaters")
3. nächtliches Essen
4. "Craving" (Essgier, starkes Verlangen)

ich habe immerschon emotionalen hunger mit echtem hunger verwechselt und hatte bei wut, angst, freude, etc solche CRAVINGS. mit den jahren habe ich mich so zum OVEREATER und nach meinen zahlreichen diätversuchen zum BINGE-EATER entwickelt. eine typische karriere.
hatte nie ein problem mit nächtlichem essen, darum hab ich mich darüber nicht so informiert, aber wenn ich dich richtig verstehe gehts bei dir auch eher um das abends-nich-aufhören-können und nicht um das nachts-aufwachen-und-essen, oder? auch für night-eaters (Menschen, die nachts aufstehen und zum Kühlschrank gehn) ist paul mckenna eine gute lösung, allerdings muss bei ihnen meist das schlafverhalten mit therapiert werden.

Das abends-nicht-aufhören-können kenne ich auch. ich habe recherchiert und herausgefunden, dass es bei den meisten menschen damit zusammenhängt, dass sie sich abends für einen anstrengenden tag belohnen wollen. Hast du vielleicht manchmal das gefühl, du bekommst nicht genug? oder du bekommst im leben nicht das, was dir zusteht? und versuchst du das, durchs essen auszuleben?

Paul McK gibt für solche situationen den tip, sich in dem moment zu fragen: "WAS WILL ICH WIRKLICH?" wenn man ehrlich ist, und sich zugibt "eigentlich will ich jetzt kein käsebrot, sondern eigentlich will ich, dass der abwasch und die wäsche schon erledigt wären. und jemanden, der mir die entscheidungen abnimmt, die morgen zu treffen sind. und etwas mehr anerkennung!" dann beruhigt sich auch das nagende hungergefühl. denn:

"Wenn Hunger nicht das Problem ist, ist Essen nicht die Antwort." - Geneen Roth
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Freitag, 16. Dezember 2011

es ist echt jeden tag der gleiche kampf!

1.) irgendjemand ärgert mich / nervt / versteht mich nich / stellt sich doof an
2.) ich bin auf 180 und will mir aber kein ventil suchen, sondern mich beruhigen. und nichts beruhigt meine nerven wie nougat. (zumindest glaubt das meine hand, die wie ferngesteuert zugreift und in den letzten wochen bestimmt 3 kästen "merci" im alleingang geleert hat)

heute morgen: ich war in der apotheke, weil ich ein etwas ungewöhnliches desinfektionsmittel brauche, und die apothekerin stellt sich extrem blöd an. später ruft sie mich an (offensichtlich hat sie jetzt ein bisschen internet - recherche gemacht zu dem, was ich da brauche) und empfiehlt mir vorbeugende impfungen und lacht. ich ärgere mich, reagiere aber gehalten. am ende habe ich wirklich keine lust mehr, mit ihr zu reden oder möchte ihr sagen, wie unangebracht ich ihr verhalten in meiner situation finde, aber irgendwie komm ich nicht dazu. nach dem telefongespräch bin ich geladen und der deckel vom merci-karton öffnet sich magisch einen spalt weit.

aber ich habe NICHT GEGESSEN =D

ich habe statt dessen meinen arzt angerufen, der mir jetzt bis mittag die genaue bezeichnung verschiedener mittel raussucht. dann ruf ich in der apotheke an und sage ihr, was sie bestellen soll. dann sag ich ihr vielleicht noch, dass ich jetzt gerade IHREN job erledigt habe und dass mir ihre einstellung nicht gefällt. mal schaun.

auf alle fälle geht's mir jetzt besser, WEIL ich die sache selbst in die hand genommen hab. Anpacken! Immer wieder die selbe alte Lektion ;)
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Mittwoch, 9. November 2011

10 Kompetenzen für bewusstes Essen

ich habe wieder hunger!!!!
... also jetzt nicht mehr, denn ich habe grade gegessen, aber DAVOR hatte ich endlich wieder ganz normalen hunger, der ganz langsam kam, obwohl ich heute morgen gefrühstückt habe.

was jetzt anders ist als vor ein paar tagen kann ich gar nicht so genau sagen...
ich war gestern krank und nach dem zuviel - essen von letzter woche immernoch appetitlos, aber trotzdem die ganze zeit am essen!
ich wollte etwas ändern, also habe ich angefangen meine aufzeichnungen aus diesem blog nochmal zu lesen, ausserdem die bücher von paul mckenna, rüdiger dahlke und geneen roth nochmal zur hand genommen, mir das binge - eating - video von josielenore nochmal angeschaut (und irgendwann gemerkt, dass ich schon seit 8 stunden nichts gegessen hatte...).
meine schönste entdeckung war ein handout von Pavel Somov, Ph.D., über "Mindfull Eating". (Buch und Website heissen: eating the moment). da gibt's soo viel zu entdecken!



10 Kompetenzen für bewusstes Essen (laut Dr. Pawel Somow)


Trigger (Auslöser)- Steuerung trainierbar
Hunger (An-) Erkennung Kern-Kompetenz
  • Unterscheiden von Heißhunger und Hunger
Völlegefühl (An-) Erkennung Kern-Kompetenz
Ausweitung der Sättigung trainierbar
Kontrolle des Appetits trainierbar
  • mit Flüssigkeiten und Gerüchen auftanken
Prozessorientierung Kern-Kompetenz
bewusstes Emotionales Essen Kern-Kompetenz
  • Ansatz Schadensbegrenzung
  • Abbau des "Bewältigungs - Perfektionismus"
persönliche Philosophie des Essens trainierbar
  • Essen in die allgemeine Lebensphilosophie integrieren
  • Meditatives Essen
Heißhunger Kontrolle Kern-Kompetenz

bewusstes soziales essen trainierbar
  • festliche Essen mit Non-Food-Schwerpunkt
  • Verlagerung Fokus vom sozialen Gelage (social binge-eating) zum Probieren & Genießen

Hier habe ich zum ersten Mal den Begriff "Mindful emotional eating" gelesen.
Für mich war emotionales Essen immer eine Art Resignation und ein Zeichen dafür, dass ich und alle Bewältigungsstrategien versagt haben und wieder nur der Ausweg ins Essen bleibt (Bewältigungs - Perfektionismus = "ich muss das doch hinkriegen!"). Dr. Somow aber verteufelt das emotionale Essen nicht, sondern nimmt es - unter der Voraussetzung, dass es bewusst geschieht - mit ins Lebensprogramm auf. =) good news!
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Freitag, 4. November 2011

Und? geht's Dir schon schlechter?

... fragte mich mein Kollege. und tatsächlich hatte mein kopf, seit wir in sein auto gestiegen waren, angefangen stechend zu schmerzen und mein magen piekste. "Wenn ich nach Hause komme lass ich's mir so richtig schön schlecht gehn!" hatte ich ihm verkündet. und dann haben wir darüber geredet, was man alles so unterdrückt, nur weil man denkt, dass während so einer bürowoche keine zeit für schwachheiten ist.

den Körper ignorieren und unterdrücken kann nicht funktionieren!

vorgestern, nach meinem letzten eintrag, hab ich den lieben gott 'nen guten mann (und mich selbst 'ne gute frau) sein lassen.

nach der arbeit beschloss ich, mich mal in ruhe zu lassen, alles gehen zu lassen und einen abend lang ALLES falsch zu machen. ich habe mir vollkornbrotscheiben als pizza belegt und mit viel viel käse überbacken, dabei gleich in der küche, im stehen genascht. als es fertig war habe ich mich nicht an den tisch, sondern auf die couch gesetzt, nicht für absolute ruhe gesorgt, sondern doctor's diary beim essen geschaut. jawoll! nach dem essen habe ich nicht aufgehört, sondern joghurt und quarkspeise gegessen.

und es war gut!
in meinem kopf war ruhe und in meinem bauch wärme ;)

aber was hatte ich dann davon? durchfall. =/

und hier wird's jetzt knifflig: denn statt auf meinen körper zu hören, ihm die chance zu geben, das alles selbst zu regeln habe ich gestern abend auf einer feier alle meldungen meines körpers einfach niedergefressen! ich hab gegessen, bis ich keine beschwerden von meinem körper mehr gehört habe.

bin schon wieder im körper - ignorier - modus.

wenn ich's zulass, merk ich, dass mir schlecht ist.
wirklich übel =/
und ich möchte das natürlich nicht.
Aber, wenn ich nicht unendlich weiterfuttern möchte, werde ich es zulassen müssen.

mich wird's wohl richtig reinreissen.
ich werde mich schwach fühlen.
und ich weigere mich innerlich dagegen.
herrjeh. kann ja wohl nich so schwer sein, es auch mal zuzulassen, dass man sich jämmerlich fühlt...

mein kopf ist ganz heiss, ich krieg kopfschmerzen. meine kehle ist trocken, mein bauch ist ruhig.

es tut mir ein bisschen leid, für alle, die das lesen, dass ich mich hier so ausführlich um meine befindlichkeiten kümmer. mir ist klar, dass das super - uninteressant für euch ist =(, aber ich muss das machen (fast schon gegen meinen eigenen willen  ;) ), sonst kommen die selben alten probleme immer und immer wieder.

ich möchte meinen körper nicht länger ignorieren und das hier scheint mir der weg zu sein... wünscht mir glück!
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Mittwoch, 2. November 2011

zu Besuch bei alten Gewohnheiten

ich will mich nur stopfen.
okay, ich lass es zu. ich stopfe mich. kekse, kekse, schokolade. wir warten, bis es vorbeigeht.

"eating 'cause I ate"?
vielleicht.
aber auch ein großteil angst. angst, dass ich zuviel über meinen weg geredet habe, dass ich jetzt unter beobachtung stehe, dass ich jetzt beweisen muss, dass es klappt...
angst vorm nächsten wiegen, dass ich mir alles versaut hab mit meinem keks - ausflug =(
angst, dass ich mich jetzt entscheiden muss, zwischen meiner lieben familie, die liebe und (zuviel)essen so enorm verknüpft hat und mir und meiner gesundheit.
angst halt.

was tun?
die angst spüren.
sie nicht runterspielen, nicht wegwischen und sagen "ach quatsch!", ihr nicht aus dem weg gehn, sondern HINHÖREN! (schwupps, fühl ich, wie satt mein magen ist.)
die angst spüren.
wie fühlt sie sich genau an? welche farbe hat sie? wo sitzt sie? wie groß ist sie? ...

oh mann! ich bin einfach noch viel zu groß im verdrängen ;)
das ganze nicht-wochendende lang hab ich versucht, die angst loszuwerden, weil ich weiss, dass ich nur wegen ihr ess. aber mein "natürlicher" Reflex um Angst los zu werden ist Essen. *hrmpf!*
ich hab versucht, die Angst abzuschütteln, hinter mir zu lassen, weg zu denken...
das einzige, was ich nicht getan hab, ist, sie anzuerkennen und zu zulassen!
_____________________
2 Stunden vorher:

jetzt war ich 2,5 Tage zuhause und es ist fast wie am Anfang:

ich habe ein belegtes Brötchen in der Handtasche, keinen Hunger und es erfordert ganze Arbeit, es nicht zu essen.

ich habe keinen Hunger, weil ich gestern abend noch einen Riegel Schichtnougat verputzt habe (Genussfaktor verblasst in meiner Erinnerung. da ging es wohl eher darum, ihn noch zu essen, solang ich zuhause bin, in meinem Futter - Urlaub).
davor habe ich - ohne Hunger - Omas selbstgebackene Kekse gefutert (so langsam und genussvoll, wie eben möglich, wenn man eigentlich nichts essen müsste).
Drei Stunden davor hatte ich 3 Brätchen mit Senf, Käse und Beilagen gegessen. Etwas, was ich IMMER zuhause esse, weil ich so weiche Brötchen woanders nciht kriege und mir auch nie kaufe.
Spätestens da war mir klar gewesen, dass mir gerade der "Thanks - giving - Effekt" passierte:

Besonderes Essen, das zu einem besonderen Ereignis gehört und sonst so nicht verfügbar ist, weshalb man sich daran einfach überfrisst.

Das Gute an dieser Entdeckung: Das ist etwas, was auch schlanken Menschen widerfährt. Die schlechte Nachricht ist: ich möchte eigentlich gern abnehmen und kann nicht ständig auf meinem Teller Weihnachten feiern, wenn ich meine Familie besuche.

Hier gilt es also noch mehr für Vertrauen zu sorgen: dieses Essen wird immer da sein (Omas Plätzchen? Ja?!) (Ja! Lern Backen!) (und die weichsten Brötchen der Welt?) (Auch die! Für immer!) na dann...
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Donnerstag, 13. Oktober 2011

böse laune stoppt den hunger!

seit der besprechung gestern geht's mir wieder sehr gut.
hat mich wohl mehr gestresst, als ich bemerken wollte. bin bös gelaunt da rein, bin die punkte durchgerattert und hab fokus von allen verlangt. (der vorteil daran, wenn man die ganze drecksarbeit machen muss ist, dass man das projekt und alle eventualitäten genauer kennt als alle anderen...)

hat gut getan. und war produktiv.

heute morgen hat mein chef, der gestern nicht dabei war, zwar alle erarbeiteten punkte für nichtig erklärt und eine neue meinung ins spiel gebracht, aber das ist nicht mehr mein problem =) (sag ich jetzt mal)

soweit, so gut.
das beste: ich kann endlich aufhören mit stress-essen. sofort nach dem meeting hatte ich keinen hunger mehr.
ich sag's euch: mein übergewicht ist ein emotionales problem.

böse laune stoppt den hunger! WENN sie an denen ausgelassen wird, die sie verursacht haben. also genauer:

ich hatte stress und ärger und kein ventil, denn - so sehr ich es versucht habe - konnte ich ja nicht abwenden, dass ich die deppenarbeit trotzdem tun musste und meinem chef sagen, dass das a schaß is!
also habe ich diesen ärger an mir selbst ausgelassen bzw. in mich hineingefressen. ganz unbewusst. ich hatte immer hunger. ich dachte zwischenzeitlich sogar, dass ich jetzt gleich meine tage krieg, so krass war der hunger (= ventil).

aber essen ist nur ein schlechtes ventil, weil der stress ja nicht besser wird und der hunger darum auch nicht weggeht mit dem essen.

er verschwand erst, als ich den ärger zurück an den besprechungstisch gebracht habe. bäm. works like a charm.
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mein Problem ist immer, nach so einer Futter - Eskapade, bei der ich mehr gegessen habe, als ich eigentlich gebraucht hätte, wieder in den Rhythmus zu kommen und zu warten, bis ich echten Hunger bekomme.

Wenn ich bewusst esse, bis ich satt bin, dauert es ca. 4 Stunden, bis ich wieder hunger bekomme. das ist ein rhythmus, mit dem ich super leben kann =)

Aber nach einem binge-eating weiss ich nie, wie lang es dauert. manchmal einen ganzen Tag, bis ich wieder hungrig werde... das schreit nach Geduld (ohje!) und Alternativbeschäftigungen (habe gestern mal wieder den Küchenboden geschrubbt... auf Knien... mit der Bürste... so glamorous!)

heute ich mir einfach zum Ziel gesetzt, erst mittag etwas zu essen (falls ich hunger habe). meine letzte Mahlzeit ist jetzt 17 Stunden her und langsam kommt das Hüngerchen

juhu! also alle zusammen: PIEP PIEP PIEP, guten Appetit!
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Dienstag, 11. Oktober 2011

Gestern hatte ich den ganzen Tag lang keinen Hunger...

... aber gegessen habe ich trotzdem =(
DEN GANZEN TAG LANG. *hrmpf!*

naja, vielleicht waren die muffins für die kollegen ja nicht die beste idee...
ich hatte schon morgens glücklich vom teig genascht und war dann satt. trotzdem hab ich natürlich beim frühstücksmeeting ein/zwei/viele muffins mitgegessen (und den rest dann eilig verschenkt!). dann war ich erstmal satt und bis nachmittag gab es nur noch einen apfel (nicht gegen den hunger, eher gegen den stress. )

dann hatte ich am nachmittag einen termin bei einem neuen physiotherapeuten und irgendwie hatte ich davor wirklich wirklich wirklich bock auf was herzhaftes. zeit war auch, also habe ich mir eine pizzaschnitte gekauft und in einer seitengasse verdrückt. so not sexy!. naja, ich hab mich natürlich gefragt, was das sollte und bin drauf gekommen: er ist ein mann!
am telefon hat er sehr nett geklungen und ich hatte ja keine ahnung, was da auf mich zukommt, also war ich nervös und irre angespannt und statt dass ich mich dieses gefühl einfach mal übermannen lasse (überMANNen. aha?!!) hab ich's niedergefressen!

die stunde war größtenteils angenehm, obwohl ich auch ein bissi verunsichert war. wusste manchmal nicht, was zu sagen und wie lang ich dem jetzt noch ins gesicht starren und nicken kann (... und was der dann wohl denkt und.... bla bla bla... gehirnkarussell in vollem gang.)
sobald ich da raus kam habe ich mir - immer noch nicht hungrig - eine packung milka daim snacks gekauft und auf dem weg aus meiner tasche heraus weggeknuspert. in null-komma-nichts. *kopfschüttel*

naja und daaaaann... wollte ich nur noch heim, war auch schon auf dem weg zur couch mit einem buch, als ich mich dran erinnerte, dass ich das gleiche die woche vorher auch schon gemacht hatte und dabei vergessen hatte, dass ich den montagabend ja nicht für mich hab. aaaaarhgh! gut.

nachts habe ich dann noch ein mövenpick extra-lecker joghurt gegessen (dessen geschmack um die uhrzeit natürlich total verschwendet gewesen ist!) und habe dann geschlafen.

fazit: ja, ich bekomme bald meine tage und 50% meines gestrigen laissez-faire kann ich auf das hormonkonto buchen.
die anderen 50% sind aber ein klarer fall von "angst vor der angst". ich hab's nicht zugelassen, die kontrolle über meine emotionen zu verlieren und mutwillig die kontrolle über mein essverhalten dafür hergegeben.
ich mein: klar hätt ich nich gern bei der pt gesessen und vor nervosität gezittert und gekichert, aber es wäre doch die bessere alternative gewesen zum heute morgen mit vollem magen, verquollenem gesicht und furchtbarem geschmack im mund aufzuwachen, oder?

muss los! heute hab ich die undankbare aufgabe, auf den hunger zu warten. -.-
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Samstag, 8. Oktober 2011

Wochenend, kein Sonnenschein...

... darum kann ich endlich mal wieder schlaaafen! ich war zwar wieder um 7 wach, nach nur 4 stunden schlaf, aberhabe den morgen damit verbracht "eat, pray, love" zu hören und bin wieder eingeschlafen!

irgendwie wollte ich den samstag gern mit einem warmen stück schokokuchen und vanillequark beginnen und warte und warte auf den hunger, der nicht kommen will. nach einem halben tag kommt mir das wie verschwendete zeit vor, die ich doch nur ans essen gedacht habe...
aber zum glück ist ja wochenende und draussen regnet es! was soll man denn sonst tun

gestern habe ich hier im forum noch eine wunderschöne einleitung von ~traumtänzerin~ gefunden: Schön, schlank und glücklich mit Paul McKenna, die wirklich gut zusammenfasst, was ich seit ein paar wochen tue. schön, zu sehen, dass hier noch andere sich mit intuitivem essen und ihren eigenen gefühlen auseinander setzen.

ausserdem hat josielenore neue videos veröffentlicht zum thema "Overeating" und wie man aufhört zu essen, wenn man satt und zufrieden ist. Gute Hinweise! damit hab ich gestern meinen Abend (vorm Ausgehn) verbracht.

damit, warum man nicht aufhören kann zu essen, hab ich mich ja letzte woche auch schon auseinander gesetzt.

sie definiert 3 gründe, warum wir manchmal an unserem sättigungsgefühl vorbeiessen:

  1. deprivation / entzug - das bestürzte gefühl, dass du irgendwas nicht haben darfst
  2. distraction / ablenkung - wenn du nicht wirklich in ruhe isst, "überhörst" du deine Sättigungssignale!
  3. distress / stress - emotionales essen. auslöser für's essen war nicht hunger, also kann sättigung auch nicht beim aufhören helfen!

Das Entzugsgefühl habe ich nicht mehr gehabt, seit ich den Eintrag über Selbstsabotage geschrieben habe. Mal zu analysieren, was bei mir abläuft hat mir auf jeden fall geholfen!
Ablenkungen habe ich auch eleminiert. Ich esse IMMER am Tisch, selbst wenn es nur ein Keks ist. Ich nehme mir einen Teller, ein Platzset und vor allem Ruhe und Zeit. Fernseher aus, Radio aus, und wenn ich am Tisch vorher noch was geschrieben habe, dann verschwindet auch das Heft. Essenszeit ist Essenszeit. (Meine Mama wäre so stolz auf mich, dass ich das endlich kapiert habe! )

ihr neustes video beschäftigt sich damit, die willenskraft mit einem super-einfachen mittel zu unterstützen:
in den Körper lauschen und schauen, wie man sich fühlt (1/2 std, 1 std, 2 std nach dem essen). was macht das essen mit mir?
  1. wie geht's dem hunger? hält das essen lange an? fühl ich mich zufrieden?
  2. wie steht's mit der energie? laune? konzentrationsfähigkeit? macht mich das essen schlapp? oder gut drauf?
  3. und überhaupt? wie ist die verdauung? die haut? etc.

meine haut ist übrigens großartig zur zeit! ich kann gar nicht aufhören, mir ständig über die stirn zu fahren! so glatt war sie nicht mehr, seit ich vor 11 Jahren 42 Tage gefastet und meinen Körper komplett gereinigt habe. (! als diät nicht geeignet, das weiss ja jeder! habe danach schön langsam 45 kg zugenommen, und das als Vegetarierin, die niemals gern besonders fette Sachen gegessen hat. der Körper holt sich's einfach! ihn zu unterdrücken kann nie gutgehen!)

so, nun regt sich endlich ein leichtes hüngerchen! werd mich ins wochenende werfen und es geniessen! wünsch euch das gleiche
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Freitag, 7. Oktober 2011

Freitag !!!! *yay*

heute sieht die welt schon besser aus! ich meine, ist ja auch freitag =)

hab mich gestern noch mit meinen gefühlen auseinandergesetzt (war'n ja genug da!).
dass ich z.B. wegen meiner abnahme von himmelhoch-jauchzend zu zu-tode-betrübt gefallen bin, ist auf alle fälle ein problem von Dickie (meinem mich sabotierenden schutzmantel). der fürchtet um sein leben (und damit auch um meins).

ich habe gestern (während ich im publikum eines vortrags saß) lange meinen bauch und magen gehalten, gewärmt und gestreichelt (ich sah bestimmt aus, wie schwanger), einfach, um mich mit meinem körper und dickie wieder zu versöhnen, ihnen zu danken und sie einfach lieb zu haben. das ist ja ein gemeinsamer weg.

(ich weiss, wie abgedreht sich das alles liest, aber für mich funktioniert's, also...)
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Mittwoch, 5. Oktober 2011

Binge - Eating

aus dem Buch "Besessen vom Essen" von Kinzl, Kiefer und Kunze:

Gruppen des essgestörten Verhaltens bei Adipositas

1. Rauschesser oder ("Binge-Eating-Syndrom")


Obwohl dieses "Syndrom der Fressorgien" schon vor 40 Jahren bei einigen Fettsüchtigen beschrieben worden ist, fand das Phänomen lange Zeit relativ wenig Beachtung.

Diese Störung ist gekennzeichnet durch: wiederholte Episoden von Essattacken (die mindestens an 2 Tagen pro Woche für 6 Monate bestehen), ein Gefühl des Kontrollverlustes über das Essverhalten (während einer solchen Episode), schnelles Essen, alles essen, Ekel oder Schamgefühle nach dem Essen.

Im Zusammenhang mit starken Appetitempfindungen kommmt es zu anfallsartig auftretenden, geradezu rauschartig ablaufenden Essvorgängen und zum Verzehr großer Nahrungsmengen. Die Betroffenen haben im Rahmen dieser "Fressattacken" nur eine geringe oder gar keine Kontrolle über das Essverhalten. Im Gegensatz zur Bulimia nervosa folgt diesen Anfällen kein ausgeprägtes kompensatorisches Verhalten (Erbrechen, Abführmittelkonsum oder Ähnliches), sodass die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme ansteigt.

Ausgelöst werden diese Essanfälle anfangs häufig durch emotionale Ereignisse wie Ärger, Frustration, Langeweile. Im Laufe der Zeit kommt es zu einer Generalisierung, wobei es auch ohne besondere Auslöser zum Auftreten dieser Essattacken kommt. Die Heißhunger- und vor allem Süßhungeranfälle werden meistens von Personen geschildert, die zwischendurch längere Zeit fasten oder Diät halten.

Zu den Essanfällen kommt es besonders abends und wenn die Betroffenen allein sind. Abends wird nicht nur deshalb vermehrt gegessen, weil mehr Zeit zur Verfügung steht, sondern auch, weil am Abend ("narzisstische") Bedürfnisse stärker werden, die durch das Essen "bekämpft" werden.
___________________________
Fazit: Nicht Fasten! Nicht Diät halten. das führt (zumindest bei MEINER persönlichkeitsstruktur) zum Binge-Eating. garantiert!
Ausserdem: am Abend werden meine pers. Bedürfnisse stärker, also möchte ich mich gerade dann besonders um mich kümmern. (mir etwas zu tun suchen, was mich zufrieden stellt)

okay, das war aufschlussreich. bitte lasst mich wissen, wenn ihr das auch kennt, das bei euch anders abläuft oder irgendetwas in der aufzählung fehlt. DANKE! bis morgen!
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Montag, 3. Oktober 2011

es gibt zwei typen emotionalen essens

... oder zumindest kenne ich bis jetzt zwei. wenn jemand noch etwas weiss / beobachtet hat, dann bitte her mit der info =)

Typ No.1 ist, wenn du einfach losgehst und was isst, obwohl du gar nicht hungrig bist. den kennen wir. man nimmt das Essen dabei nicht sehr bewusst zu sich und der Genuss steht dabei im Hintergrund.

in den letzten zwei tagen habe ich mich dem öfter ergeben. ich habe es zugelassen. mir schon vorher und dabei dafür vergeben. ich tu's ja, weil ich denke, dass ich's brauche, also aus fürsorge.

ich habe mich aber nicht gefragt, was ich eigentlich wirklich wollte und woher dieses bedürfnis plötzlich kam.
es kann etwas damit zu tun haben, dass ich heute wieder auf die arbeit gehe =/
oder diese woche eigentlich die waage dran ist und ich wirklich hohe erwartungen hatte, die ich durch das essgelage / binge eating etwas relativiert habe. ich werde das wiegen erstmal eine weile aussetzen. vielleicht wiege ich mich diese woche noch, vielleicht auch nicht. bin schon wieder viel zu fokussiert darauf.

generell denke ich, dass ich an meiner strategie für mehr selbstvertrauen und gegen selbstsabotage dranbleiben und alle unangenehmen dinge einfach angehen muss (für 15 min). das hat mir wirklich gut getan und ich habe auf diese weise wirklich viel geschafft für mich selbst! =D

Typ No.2 ist dieses betrübte Gefühl wenn eine Mahlzeit zuende geht.
eigentlich bist du satt, aber das essen soll einfach noch nicht zuende sein und darum gehst du in die küche und knabberst nochmal hier dran und dann noch mal da dran und das nimmt dann einfach kein ende...
ich nenne das die Jagd nach dem Geschmack.

Das habe ich für mich schon erkannt und lerne den umgang damit. es ist weder ungerecht, dass ich aufhöre zu essen, noch verschwindet das essen auf nimmerwiedersehen, sondern sobald ich hungrig bin wird es da sein, wo ich es gelassen habe. nur für mich

fazit: weiterhin alles anpacken und wenn's nur für 15 minuten ist! in diesem sinne werf ich mich jetzt in den tag und geh auf arbeit. die welt retten! =)

schönen Tag euch allen! 
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Donnerstag, 29. September 2011

selbstsabotage - selbstanalyse

ich will noch kurz notieren, was meine persönliche Selbstsabotage ausmacht, damit ich's nicht vergesse:

Step 1: Bewusstsein erlangen: Wann und wie sabotiere ich mich?
Was habe ich vor? Wovor habe ich Angst? Was ist die Gefahr?

- beim Essen, nach der Mahlzeit
- Sabotagetrick: "Dir steht mehr zu als das!" - es fühlt sich ungerecht an, dss ich mit dem Essen aufhören muss, nur weil ich satt bin.
- ich möchte schlank leben.
- Angst, zuviele Männer könnten zu viel Verwirrung stiften, wenn ich schlank bin
- Gefahr: zu viel Schmerz.

Ziel: ohne Angst und Schmerz schlank sein.
Step 2: innere Einwände, negativität, dickie, selbstbewusstsein
  • innere Einwände muss ich noch genauer untersuchen. es gibt einen muskeltest (schaukeltest), den man machen kann, um eine liste von inneren Fragen zu beantworten. (Aufgabe für heute!)
  • süchtig nach dem negativen bin ich - glaub ich - auch nicht. es macht mir bauchschmerzen, wenn zuviel gejammert wird. sogar wenn ich selbst zuviel jammere!
  • die Beziehung zum Symptom trifft voll auf mich zu! Dickie und ich waren unzertrennlich und wir machen uns langsam klar, dass es ans abschied nehmen geht...
    (meinem Dicksein einen Namen zu geben macht es einfacher für mich, zu begreifen, dass es ein großer und wichtiger Teil von mir ist. und "Dickie" ist viel lieber und zutreffender als "Das Fett", wie ich früher mal gesagt habe.)

    Die antworten auf die Fragen zum Symptom:
    - Dickie fühlt sich mit mir meistens wohl
    - will mich warm halten und stabil. will mich abschirmen und ein bisschen isolieren
    - Dickie möchte, dass ich nicht umkippe. stabil bin. stark.
    - Dickie kann ohne mich nicht existieren.
    - ich habe ohne Dickie viel mehr zu tun. Aber auch mit Dickie habe ich viel Arbeit. Ich glaube, ich könnte mich von Dickie trennen.

    es wird empfohlen, die entstehende leere (wo dickie war) zu füllen, am besten mit einer Farbe. ich bade dann mal in BLAU.
  • Sebstbewusstsein. täglich paul mcKenna's CD zu hören gibt mir ruhe und mehr stärke im umgang mit dem essen, meinen aufgaben und mir selbst. in nur 25 minuten! das kann ich sogar in der mittagspause machen.

Step 3: Lösungsvision
  • Was wirst Du tun, wenn Du nicht mehr zu viel isst?
    -> mehr Sachen gebacken kriegen und in die Hand nehmen.
    ! Dieses Verhalten gleich einführen!
  • Wie kann ich mehr Sachen selbst in die Hand nehmen und gut hinkriegen?
    -> die 15 minuten - Regel, die ich seit ein paar tagen für mich ausprobiere zeigt sich als sehr erfolgreiche Strategie. ich lebe zur zeit zwar nach der Eieruhr, aber 15 Minuten sind irre viel zeit, aber auch irre wenig, wenn man etwas nicht gern tut. Pack es an, für 15 Minuten! =)
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Sonnenaufgang!

bin glücklich und nicht aufgebläht aufgewacht! nach meinem subway - veggi - wrap am späten nachmittag bin ich gestern bis nachts halb eins nicht mehr hungrig geworden (und da war ich dann schon im bett und kurz vorm einschlafen).
heute morgen fühlt sich mein magen wohl und mein bauch ist zufrieden. =)

nach dem aufwachen bin ich liegengeblieben und habe eine motivationsCD von paul mcKenna angehört und jetzt sitz ich hier, freue mich daran, wie die sonne zum fenster herein glitzert hach ja!

bei meiner recherche zur Selbstsabotage bin ich auf folgende Aussage gestossen: "Morgens aufwachen und über etwas Negatives nachdenken? So beginnt ein Tag der Selbstsabotage!"

für mich bedeutet das: morgens oder am besten schon abends vor dem Einschlafen an Dinge denken, die mich glücklich machen!

deshalb habe ich, als ich heute morgen vorm augenaufschlagen schon wieder einen rasentrimmer hörte (mal ehrlich! was'n da los?!) den ärgerlichen gedanken sofort losgelassen und mir überlegt, ob die wiese gegenüber vielleicht bald heiratet und deswegen so hübsch gemacht werden muss...

vor dem veggi - sub hatte ich gestern noch einen inneren kampf auszustehn: nachdem ich vom arzt kam hatte ich heißhunger auf vollkorn-apfel-streusselkuchen! ich stand auch schon in der schlange, um welchen zu kaufen, aber die war so lang, dass ich zeit hatte zu bemerken, dass ich gar nicht hungrig bin. ich bin erstmal andere sachen besorgen gegangen, während mein kopf sich nur um diesen kuchen drehte. als ich zurück zum laden kam, war da mittagspause und ich bin heimgegangen, um mich zu fragen, was ich denn wirklich will.

Wie sich herausstellte, wollte ich den Kuchen, weil ich eigentlich gern die Verantwortung abgeben und einfach nur krank sein möchte. Jemand anderes solle für mich Termine der Physio ausmachen, meine Wäsche waschen und meine Bude putzen. Jemand anderes sollte viel Wasser trinken und meine Medikamente aus der Apotheke holen. Jemand anderes solle mein Gerümpel sortieren und meine Unterlagen für die Steuererklärung ordnen.
Während ich schlafend in der Sonne liege. Simple enough!

Nachdem das niedergeschrieben war, entschied ich, meinem geplagten müden ICH einfach die Arbeit abzunehmen und mich damit zu beschäftigen, bis das Kuchengeschäft wieder aufmacht!

90 Minuten später war hier zuhause schon viel geschafft und mein hunger auf süßes wie weggeblasen. eine stunde später hatte ich dann einen anständigen (echten) kohldampf und stillte den - in der sonne sitzend - mit gemüsefastfood von subways.
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Mittwoch, 28. September 2011

selbstsabotage - was das soll und was man dagegen tun kann

 soulcouch.blog
ich habe also meine hausaufgaben gemacht:

Selbstsabotage gemischte Gefühle in Bezug auf Veränderungen

  • unbewusst (neg. Glaubenssätze, innere Einwände)
  • bewusstes Verdrängen ('ich will gar nicht wissen, was ich wiege!')
  • Glücksmomente wiederholen, die mit destruktiven Handlungen verknüpft sind
  • Aufhören trotz Erfolg (die Beziehung zum Symptom)
WICHTIG! -> Bewusstsein erlangen: Wann und wie sabotiere ich mich?

Ursachen:
  • innere Einwände
  • "Mein Lieblingsplatz ist am Beschwerdeschalter" - süchtig nach Negativem
  • die Beziehung zum Symptom
  • niedriges Selbstwertgefühl

innere Einwände hatten mal eine Schutzfunktion, sind meistens längst nicht mehr relevant, aber wir halten daran fest.
sie basieren auf negativen Glaubenssätzen ('das schaffe ich nicht', 'das klappt niemals'), dahinter steckt eine tiefe unbewusste Verweigerung, die auf negativen Erfahrungen beruht.
Wer hier etwas ändern möchte, muss man viel Fingerspitzengefühl und Geduld mit sich selbst haben!

Mein Platz ist am Beschwerdeschalter - wir sind schon so ans Jammern gewöhnt!
Wir träumen von der perfekten Figur, dem guten Job und der großen Liebe. Aber glauben wir auch daran, dass wir es verdienen?!

Die Beziehung zum Symptom (in unserem Fall: Dicksein. Das Problem ist zu-viel-Essen, das Symptom: Dickie.)

Das Symptom Dicksein bestimmt auf sehr vielfältige Weise unser Leben, es gehört zu uns, es ist uns treu, wir schenken ihm Aufmerksamkeit, Zuwendung, Energie, es beschäftigt uns, es ruft ganz bestimmte Gefühle hervor, es schützt uns und begleitet uns und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, wie es war oder sein könnte ohne das Dicksein. Es ist wie eine Beziehung zwischen Menschen oder mit einem Haustier, eine starke emotionale Bindung, selbst wenn es eine Hassliebe ist.

Wenn wir abnehmen und Dickie verschwindet, kann uns das große Schwierigkeiten bereiten, weil wir ein Gefühl des Verlustes haben, da eine enge emotionale Beziehung plötzlich beendet wird. (so blöd das auch klingt!)

Zudem ist das Symptom Dickie ein wichtiger Teil unserer Selbstwahrnehmung, unseres Identitätsgefühls. Wenn sich nun das Symptom verabschiedet, verschiebt sich diese Ich-Wahrnehmung und das kann einen heftigen Widerstand hervorrufen, wenn er nicht beachtet und mit bearbeitet wird.

Das ist einer der Gründe, warum es manchmal - mitten im Erfolg - zu Rückschlägen kommt, weil das Loslassen einer engen Beziehung mit das Schwerste ist, was wir erleben können, es bereitet nachweislich den meisten Stress.
Was wir hier tun können, ist das Symptom als eigenständiges Wesen zu betrachten.
Wie fühlt es sich mit uns?
Was ist seine positive Absicht?
Was möchte es erreichen?
Könnte es sich von uns trennen?
Oder wir uns von ihm?
Annehmen. Dann loslassen. Akzeptiere, was Dickie alles für Dich getan hat und dann bring Dein Lieblingssymptom mit Liebe und Freundlichkeit zur Haustür

ein niedriges Selbstwertgefühl aufzubauen helfen Affirmationen, wie "ich liebe mich selbst bedingungslos" (mal googlen, da gibt es viele gute!)

Lösung:

Da gibt es verschiedene Ansätze, u.a.:
Die Umdeutung (die Sabotage als schützender Teil von mir / Innerer "Bodyguard".)
vs.
Umprogrammierung von negativen Glaubenssatzstrukturen ('ich kann das nicht' zu 'yes, we can!').
Während bei der ersten Methode die Kooperation mit dem ungeschickten Bodyguard angestrebt wird, ist bei der Umprogrammierung die Auflösung der gesamten Schutztruppe durch Selbstbewusstseinstraining angesagt.

Ein praktischer Versuch Beides zu vereinen -
Lösungsvision:
Frag Dich: "Was wirst Du tun, wenn Du nicht mehr zu viel isst?"
Nimm die Handlung aus Deiner Antwort und implementiere sie in Dein Leben. Führe das Verhalten jetzt schon ein.
Entwickle Strategien. Frage Dich: "Wie kann ich..."
___________
meine persönliche analyse steht hier.
ich entschuldige mich bei allen websites von denen ich geklaut habe, ohne hier einen link zu setzen.
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selbstsabotage

die welt will mich einfach nicht schlafen lassen!!!
heute morgen war es so eine art traktor, mit dem der garten - zivi in sichtlicher freude über den frisch gemähten rasen hin und her flitzen musste und dabei geräusche, wie eine kreissäge machte!

habe gestern nach dem abendbrot (frische tomate - getrocknete tomaten - eingelegte paprika - grogonzola - salat. hmmm!) weitergegessen und mir noch eine halbe quarkspeise und einen halben joghurt mit pudding gegönnt.
ich habe halbherzig versucht, es abzuwenden mit paul mcKenna's tapping technique (einfach googlen oder per PM nachfragen). aber das hab ich nicht durchgezogen, bis der appetit weg war.
"is doch nichts schlimmes!" dacht' ich mir und "schau: du lässt sogar was übrig! sei stolz!". naja. selbstbetrug.
danach habe ich mich unangenehm voll gefühlt und heute morgen bin ich aufgewacht, mit einem schlechten geschmack im mund und einem immernoch vollen magen.

es war nicht mal so, als hätte ich ein unbändiges verlangen gehabt, zu essen. es war eher so wie: "das gehört jetzt schon noch dazu." oder "und jetzt noch..." - schwer zu beschreiben. es ist wohl dieses gefühl, über das eine lady in einem anderen blog berichtet hat: eine art bestürzung / unzufriedenheitdarüber, dass ein essen zuende geht, obwohl man mehr 'verdient hat' und mehr haben kann. Gier? Neid? Eifersucht?
daran will ich arbeiten!

Okay, Aufgabe für heute: iss nur, wenn du wirklich hungrig bist. höre auf, wenn du vermutest, dass du nicht mehr hungrig bist!
Finde raus, was man gegen Selbstsabotage tun kann! (erledigt! =D)

(Paul mcKenna's ansatz gegen Selbstsabotage ist ziemlich esoterisch. den hab ich noch nicht ausprobiert.)

mal sehn!
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Dienstag, 27. September 2011

bin grantig! - oder: tu alles sofort. für 15 minuten

habe gestern überessen. (wird mal zeit, dass jemand ein ordentliches wort dafür erfindet! "überessen" klingt wie ein wort, das man benutzt, um einem furchtbar unanständigen wort aus dem weg zu gehen. wie "lulu"...)

habe gestern aus einem übrigen frühstücksei, brokkoli, tomate, ingweraufstrich und zwei kartoffeln einen leckeren salat gebaut und zum abendessen gegessen. nachdem ich satt war ist noch jede menge übrig geblieben. ich habe aufgeräumt und andere sachen gemacht (auch nochmal in die arbeits - eMail geschaut) und irgendwann bin ich aufgestanden, in die küche gegangen, hab den salat geholt, mich an den tisch gesetzt und ihn langsam aufgegessen. ratzeputz.
ich wollte mich einfach voll fühlen!

Okay, Aufgabe für heute: schaffe Dir das Gefühl von Fülle im Leben, nicht im Bauch!

mein Tag gestern war zugegebener maßen nicht sehr voll. ich habe im bett serien geschaut, etwas aufgeräumt, sachen notiert, die ich bestellen möchte (aber nicht bestellt habe!), sachen ausgesucht, die ich nähen, lesen, hören und anschauen möchte (später, später...), ein bisschen durch jobangebote geblättert (nicht genau angeschaut)... und sonst nix. nicht mal den müll hab ich rausgebracht!

okay! ab jetzt wird alles gleich gemacht. und wenn es nur für 15 minuten ist!
ich habe so viele dinge hier, die ich tun muss (oder das zumindest denke) und vergessen, was ich wirklich tun will. die meisten sachen sind aber eine mischung. 15 min ist nicht zu lang und nicht zu kurz für jede dieser Tätigkeiten.

Das bringt uns zu heute:

die sonne steht gerade mal 5 cm über dem horizont und strahlt mit unbarmherzkigkeit mitten auf mein bett.
gleichzeitig machen vor meiner tür drei männer bewaffnet mit heckenschere, rasenmäher und rasentrimmer einen lärm, als wenn sie dafür bezahlt würden!!!!

wenn das nicht das göttliche zeichen für "Aufstehn!" ist, dann weiss ich nich =/

aber das ist gut so; ich habe viel zu tun.
werde heut ackern, bis ich wieder gute laune hab!
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Montag, 26. September 2011

Montagmorgen...

... und ich bin wieder auf dem Weg zum Arzt. ich bin immernoch schlapp und ich weiss, dass es besser für mich ist, zuhause zu bleiben, aber mein gewissen plagt mich!

wird meine chefin denken, ich drücke mich vor der arbeit? - ja, vermutlich.
warum stört mich das? - weil es das arbeitsklima belastet und nicht wahr ist.
kann ich das lösen? - ich ruh mich jetzt aus, kurier mich, ohne kompromisse und bin dann fit und einsatzfähig. belastbar.

dieses grübeln hätte ich gestern gern mit jeder menge essen erstickt. HAB ICH ABER NICHT. *yay-me!*

ich war zwischenzeitlich kurz davor eine packung muffins zu backen!
mein magen war ruhig, aber ich hatte das nagende gefühl im bauch, dringend etwas essen zu wollen. weil das kein echter hunger war, habe ich viel wasser getrunken und mich selbst gebeten, noch 2 stunden mit dem essen zu warten. da ich mich in der zeit beschäftigen musste habe ich endlich mal meine spülmaschine ausgeräumt, den kühlschrank geputzt und meine wäsche gebügelt. zeit war's!

Dann war es irgendwann halb 9 und der heisshunger vorbei. Der richtige hunger würde sich so spät auch nicht mehr einstellen, das wusste ich, also bin ich in's bett gegangen. zufrieden!

und jetzt geh ich zum arzt und wenn ich zurück komm, freu ich mich auf ein tolles frühstück mit allem drum und dran!
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Samstag, 24. September 2011

do sth new for 30 days

die nächstenn 30 tage werde ich jeden morgen bloggen.

[ein video, das mir ein kollege geschickt hatte war dafür die inspiration. es besagt, dass 30 Tage schon genug sind, um eine neue Gewohnheit zu etablieren. eine super überschaubare Zeit, in der man sich Dinge vornehmen kann, die man glaubt, nie hinzubekommen. die letzten 30 tage galten dem bewussten essen.]

körperlich geht's mir noch nicht viel besser als gestern, aber ich habe es nicht geschafft einer verpflichtung abzusagen, also muss ich es bis zum nachmittag schaffen, mich ein bisschen aufzuraffen. definitiv etwas, woran ich arbeiten möchte: meine eigenen bedürfnisse ins richtige verhältnis zu den bedürfnissen anderer zu setzen!

natürlich ist den anderen geholfen, wenn ich mich aus dem bett schäl und halb schwindelig dort rumsteh, aber wie geht's mir dann morgen?! oder am montag?
ich ärgere mich ein bisschen über meine inkonsequenz!

was kann ich gegen diesen ärger tun?
1. den Ärger nicht runterschlucken, sondern angehen! (bin ich grad dabei )
2. Anerkennung für meinen Einsatz bekommen!
3. etwas für mich tun. für erholung sorgen. mich auskurieren. (da dreht sich allerdings der gedanke im kreis, denn wenn ich mich auskurieren will, sollte ich nicht in der weltgeschichte rumspazieren). ich brauche mindestens noch 3 tage bettruhe. mein kopf pocht. doch, wenn ich von der arbeit zuhausebleibe und am wochenende freiwilligenarbeit leiste, sieht das nicht so gut aus. diese gedanken stressen mich! sehr!

wie kann man das lösen?
- heute nicht da hin gehen. geht nicht. schon fix zugesagt.
- nächstes mal: krank ist krank! komme was da wolle! basta!
- heute da hin gehen und am montag arbeiten? und wo bleib ich?
- weiter krankgeschrieben bleiben. gesund werden. mich auskurieren. meine güte, da spricht doch eigentlich nichts dagegen! warum fühl ich mich da schuldig?? weil ich das auch nicht machen würde, wenn ich selbständig wär. ja, bin ich aber nicht. oh mann...

es hat ja keinen sinn.
ein gespräch mit meiner mutter hat wieder alles in perspektive gerückt!
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