ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.
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Montag, 23. Januar 2012
Emotionales Essen - Hintergründe
Für alle, denen Englisch nicht so liegt, habe ich hier mal dieses Video transkribiert. uff!
Ich weiss leider nicht, auf welche Studien Josie sich hier bezieht. Mal fragen...
Studien zeigen, dass es zwei verschiedene Arten gibt, wie wir mit Stressfaktoren umgehen:
- entweder daran arbeiten, den Stress abzuwenden, zu ändern, sodass die Situation weniger stressig ist, oder,
- wenn man glaubt, dass man es nicht ändern kann, die Energie nach innen wenden und versuchen, sich selbst zu beruhigen und den schlechten Gefühle, die aus dem Stressor entstehen, aus dem Weg zu gehen oder diese Gefühle zu managen.
Und dieses Verhalten wird durch die Bank mit emotionalem Essen in Verbindung gebracht. Ebenso mit Depression, Angst, geringer Zufriedenheit mit dem Leben und einer ganzen Litanei von anderen psychischen Erkrankungen.
Das wird "Emotional - orientierte Stressbewältigung" genannt, aber unter uns werde ich es einfach "Trösten und Beruhigen" gg. "Anpacken und Lösen" nennen.
Und was interessiert uns das?
Studien zeigen übereinstimmend, dass Menschen, die "Trösten und Beruhigen" als Bewältigungsstrategie wählen, anfälliger für Essstörungen sind. Es wurden Studien mit Bulimikern und Anorexikern durchgeführt und ergaben, dass diese im Vergleich zu Menschen ohne Essstörungen bedeutend öfter von der "Emotional - orientierte Stressbewältigung" Gebrauch machten, als von aktiver Problemlösung.
Aber was für uns wirklich aufregend ist, ist, dass es absolut Hoffnung gibt, denn man kann erlernen, Probleme zu lösen, statt sich zu trösten und zu beruhigen:In einer Studie mit selbstmordgefährdeten Jugendlichen wurden diesen aufgabenorientierte oder lösungsorientierte Bewältigungsstrategien beigebracht und befunden, dass ihre depressiven Eigenschaften usw. sich verringerten.
Das Erlernen des Problem - Lösens hilft uns nicht nur, Gewicht zu verlieren, indem wir aufhören, emotional zu Essen; es spielt auch eine wichtige Rolle beim Erhalten dieses neuen Gewichts.
so gab es eine Studie, die Menschen, die abgenommen hatten und ihr neues Gewicht hielten mit Menschen verglich, die Gewicht verloren, danach aber wieder zugenommen hatten, und mit Menschen, die noch nie Gewichtsprobleme gehabt hatten.
man fand heraus, dass die Leute, die ihr Gewicht wieder zugenommen hatten, sich stark auf die wohltuende Art der Stressbewältigung stützten, während die Menschen, die es verloren hatten und hielten, sowie die Menschen, die noch nie Gewichtsprobleme hatten, sich stark auf das Problemlösen verlassen.
Aber hier kommt der spannende Teil: die Gewicht - Halter erzielten mehr Punkte im Probleme - direkt - Lösen als die Menschen, die nie Probleme mit dem Essen hatten!
wie ich immer schon vermutet habe: wir können am Stärksten werden ab unserer schwächsten Stelle. das ist wie mit den gebrochenen Knochen: an dem Punkt, an dem der Knochen heilt, ist er so viel stärker, als er es vorher war, fast unzerstörbar!
Jetzt vertrauen einige von uns noch auf die emotionale, beruhigende Art der Stressbewältigung. Aber wir können diesen neuen Weg lernen und lernen, ihn anzuwenden und dann werden wir weit besser darin sein, als diejenigen, die noch nie damit zu kämpfen hatten! das ist wirklich aufregend.Also, was ist die lösungsorientierte Stressbewältigung und was müssen wir dafür tun?
direkt nach meinem letzten Video hab ich mich auf die unermüdliche Suche nach dem heiligen Gral der Informationen gemacht und ich dachte wirklich, ich würde diesen 8 Stufen von Dingen finden, die mir im Leben nie eingefallen wären, aber alles was ich über aufgabenorientierte Bewältigungsstrategien finden konnte war wie wirklich grundlegende Problemlösung:- Das Problem zu identifizieren,
- Prüfung der verschiedenen Lösungen,
- Anwendung die Lösungen,
- Bewerten.
ganz einfach. "wie bitte?!"Aber dann las ich etwas, was mir half, zu verstehen: Es ist sehr situationsabhängig, welchen Stil der Bewältigung Menschen zu wählen neigen. Die gute Nachricht ist, dass wir die Lösungorientierte Art der Bewältigung alle schon anwenden. Wir können also von uns selbst lernen!
In bestimmten Bereichen unseres Lebens haben wir in einem sehr jungen Alter Hilflosigkeit erlernt.
Wir lernen, dass wir machtlos sind in bestimmten Bereichen und für mich sind das vor allem zwischenmenschliche Dinge. Ich meine, ich war zehn Jahre lang Datenbank-Architektin. Es war ein Arbeitsumfeld mit enorm hohem Druck, aber für mich war's immer in Ordnung. kein Problem. und dann wurde ich selbständiger Hochzeitsplaner! Also, ich habe Dinge erlebt... es ist so interessant für mich zu erkennen, dass ich einerseits eine Art Rock-Star Problemlöser, aufgabenorientierte Stressbewältigerin in bestimmten Bereichen meines Lebens sein kann und dann in anderen Bereichen bin ich wie eine Zweijährige!Aber das ergibt Sinn. Letztes Mal haben wir über erlernten Hilflosigkeit gesprochen: der Stressor kommt und wir glauben, wir können nicht damit umgehen.
Ich persönlich habe in einem sehr jungen Alter gelernt, dass ich über bestimmte zwischenmenschliche Dinge einfach keine Macht hatte. wenn sich also etwas zwischenmenschlich eklig anfühlte, musste ich es einfach runterschlucken und mich trösten und beruhigen. das war die einzige Macht, die ich hatte. überlegt mal: wenn du ein Kind bist und deine Mutter ist ein wenig mürrisch, ein wenig nicht - süß... dann hast Du wirklich keine Macht, du musst bei Mama bleiben. alles, was du jetzt tun kannst, ist lieb zu dir zu sein und dich zu verhätscheln. und wisst ihr was? es ist egal, ob es Cupcakes waren oder was auch immer, was ich gebraucht habe, um mich zu beruhigen ... es war gut für mich! denn es war das Beste, was ich damals tun konnte, um auf mich selbst aufzupassen. und das gleiche gilt für Euch! Wir tun IMMER das Beste was wir können, um uns gut um uns zu kümmern! Also bloß kein Urteil oder Verdammen unseres früheren Verhaltens! Ist es nicht Oprah Winfrey, die sagt: "Wenn Du es besser weisst, wirst Du es besser machen!". wir lernen noch!
zur Bestätigung dieses Fakts, stellten Forscher fest, dass ablehnende und strafende Erziehungsstile (Strafe ist etwas anderes als Disziplin) Kinder hervor brachten, die emotionsorientierten Bewältigungsstrategien nutzen. Das ergibt durchaus Sinn, oder?
es ist wie mit den Elefanten - Trainern. wenn Elefanten noch sehr jung sind, bindet man ihnen ein Seil um ihr Bein und macht sie an einen Pfosten fest. der Elefant lernt, dass er sich davon nicht befreien kann. wenn der Elefant ausgewachsen ist und was-weiss-ich-wie-viele Tonnen wiegt, brauchen die Trainer immernoch nur ein wirklich kleines Seil, weil der Elefant glaubt, dass er das Seil nicht zerstören kann.
es war wahr, als er klein war. Jetzt es ist nicht mehr wahr.
mein Leben und für Eures gilt das Gleiche! vor allem zwischenmenschlich, wenn etwas nicht meine Bedürfnisse erfüllt oder für mich einfach nicht funktioniert, stecke ich in diesen Situationen nicht mehr fest. Ich habe damals festgesteckt. und ich lerne jetzt den Unterschied.aufgabenorientierte Stressbewältigung: ganz normale grundlegende Problemlösung. noch etwas Bemerkenswertes, was ich in den Studien gefunden habe: was die Leute tun, die auf emotional orientierte oder beruhigende Art ihren Stress bewältigen:
- sich Luft machen. man denkt, "Oh, ich will mir nur Luft machen und ich werde besser fühlen.", aber tatsächlich zeigen Studien, dass man sich nicht besser fühlt. Man fühlt sich schlechter, weil man nochmal alles durchlebt. und der arme Mensch, bei dem Du Dir Luft machst, muss es auch durchleben. das hilft also nicht.
- man fand auch heraus, dass die "Tröster und Beruhiger" sehr viel über das Problem grübeln. (Link zu Depression). Auch das ergibt Sinn: wenn etwas wirklich stressig und man der Meinung sind, dass man nicht in der Lage ist, es zu ändern und dazu kommt dann noch, das man ständig darüber nachdenkt - das ist definitiv ein Rezept für einen Cocktail für Depressionen. - und die Mädchen - Methode: Ablenkung und Vermeidung (hier kommt dann auch das Essen ins Spiel), alles was hilft, um sich einfach nur besser zu fühlen. Also Essen oder shopping oder fernsehen oder was auch immer.
aber es ist mehr als nur zu sagen "okay, jetzt werde ich ein aufgabenorientierter Stressbewältiger!" vieles geht so weit zurück in unserem Gehirn, dass wir uns oftmals überhaupt nicht bewusst werden, wenn es passiert. wir sind halb fertig mit einem Kübel Eiskrem, bevor wir überhaupt zu bemerken: "hey, gab's da etwa einen Stressfaktor?"
Diagramm vom Entscheidungsfindungsprozess, um zu sehen, wo die Punkte sind, an denen wir etwas ändern können.
Samstag, 8. Oktober 2011
Wochenend, kein Sonnenschein...
... darum kann ich endlich mal wieder schlaaafen! ich war zwar wieder um
7 wach, nach nur 4 stunden schlaf, aberhabe den morgen damit verbracht
"eat, pray, love" zu hören und bin wieder eingeschlafen! 
irgendwie wollte ich den samstag gern mit einem warmen stück schokokuchen und vanillequark beginnen und warte und warte auf den hunger, der nicht kommen will. nach einem halben tag kommt mir das wie verschwendete zeit vor, die ich doch nur ans essen gedacht habe...
aber zum glück ist ja wochenende und draussen regnet es! was soll man denn sonst tun
gestern habe ich hier im forum noch eine wunderschöne einleitung von ~traumtänzerin~ gefunden: Schön, schlank und glücklich mit Paul McKenna, die wirklich gut zusammenfasst, was ich seit ein paar wochen tue. schön, zu sehen, dass hier noch andere sich mit intuitivem essen und ihren eigenen gefühlen auseinander setzen.
ausserdem hat josielenore neue videos veröffentlicht zum thema "Overeating" und wie man aufhört zu essen, wenn man satt und zufrieden ist. Gute Hinweise! damit hab ich gestern meinen Abend (vorm Ausgehn) verbracht.
damit, warum man nicht aufhören kann zu essen, hab ich mich ja letzte woche auch schon auseinander gesetzt.
sie definiert 3 gründe, warum wir manchmal an unserem sättigungsgefühl vorbeiessen:
Das Entzugsgefühl habe ich nicht mehr gehabt, seit ich den Eintrag über Selbstsabotage geschrieben habe. Mal zu analysieren, was bei mir abläuft hat mir auf jeden fall geholfen!
Ablenkungen habe ich auch eleminiert. Ich esse IMMER am Tisch, selbst wenn es nur ein Keks ist. Ich nehme mir einen Teller, ein Platzset und vor allem Ruhe und Zeit. Fernseher aus, Radio aus, und wenn ich am Tisch vorher noch was geschrieben habe, dann verschwindet auch das Heft. Essenszeit ist Essenszeit. (Meine Mama wäre so stolz auf mich, dass ich das endlich kapiert habe!
)
ihr neustes video beschäftigt sich damit, die willenskraft mit einem super-einfachen mittel zu unterstützen:
in den Körper lauschen und schauen, wie man sich fühlt (1/2 std, 1 std, 2 std nach dem essen). was macht das essen mit mir?
meine haut ist übrigens großartig zur zeit! ich kann gar nicht aufhören, mir ständig über die stirn zu fahren! so glatt war sie nicht mehr, seit ich vor 11 Jahren 42 Tage gefastet und meinen Körper komplett gereinigt habe. (! als diät nicht geeignet, das weiss ja jeder! habe danach schön langsam 45 kg
zugenommen, und das als Vegetarierin, die niemals gern besonders fette
Sachen gegessen hat. der Körper holt sich's einfach! ihn zu unterdrücken kann nie gutgehen!)
so, nun regt sich endlich ein leichtes hüngerchen! werd mich ins wochenende werfen und es geniessen! wünsch euch das gleiche
irgendwie wollte ich den samstag gern mit einem warmen stück schokokuchen und vanillequark beginnen und warte und warte auf den hunger, der nicht kommen will. nach einem halben tag kommt mir das wie verschwendete zeit vor, die ich doch nur ans essen gedacht habe...
aber zum glück ist ja wochenende und draussen regnet es! was soll man denn sonst tun
gestern habe ich hier im forum noch eine wunderschöne einleitung von ~traumtänzerin~ gefunden: Schön, schlank und glücklich mit Paul McKenna, die wirklich gut zusammenfasst, was ich seit ein paar wochen tue. schön, zu sehen, dass hier noch andere sich mit intuitivem essen und ihren eigenen gefühlen auseinander setzen.
ausserdem hat josielenore neue videos veröffentlicht zum thema "Overeating" und wie man aufhört zu essen, wenn man satt und zufrieden ist. Gute Hinweise! damit hab ich gestern meinen Abend (vorm Ausgehn) verbracht.
damit, warum man nicht aufhören kann zu essen, hab ich mich ja letzte woche auch schon auseinander gesetzt.
sie definiert 3 gründe, warum wir manchmal an unserem sättigungsgefühl vorbeiessen:
- deprivation / entzug - das bestürzte gefühl, dass du irgendwas nicht haben darfst
- distraction / ablenkung - wenn du nicht wirklich in ruhe isst, "überhörst" du deine Sättigungssignale!
- distress / stress - emotionales essen. auslöser für's essen war nicht hunger, also kann sättigung auch nicht beim aufhören helfen!
Das Entzugsgefühl habe ich nicht mehr gehabt, seit ich den Eintrag über Selbstsabotage geschrieben habe. Mal zu analysieren, was bei mir abläuft hat mir auf jeden fall geholfen!
Ablenkungen habe ich auch eleminiert. Ich esse IMMER am Tisch, selbst wenn es nur ein Keks ist. Ich nehme mir einen Teller, ein Platzset und vor allem Ruhe und Zeit. Fernseher aus, Radio aus, und wenn ich am Tisch vorher noch was geschrieben habe, dann verschwindet auch das Heft. Essenszeit ist Essenszeit. (Meine Mama wäre so stolz auf mich, dass ich das endlich kapiert habe!
ihr neustes video beschäftigt sich damit, die willenskraft mit einem super-einfachen mittel zu unterstützen:
in den Körper lauschen und schauen, wie man sich fühlt (1/2 std, 1 std, 2 std nach dem essen). was macht das essen mit mir?
- wie geht's dem hunger? hält das essen lange an? fühl ich mich zufrieden?
- wie steht's mit der energie? laune? konzentrationsfähigkeit? macht mich das essen schlapp? oder gut drauf?
- und überhaupt? wie ist die verdauung? die haut? etc.
meine haut ist übrigens großartig zur zeit! ich kann gar nicht aufhören, mir ständig über die stirn zu fahren! so glatt war sie nicht mehr, seit ich vor 11 Jahren 42 Tage gefastet und meinen Körper komplett gereinigt habe. (! als diät nicht geeignet, das weiss ja jeder! habe danach schön langsam 45 kg
so, nun regt sich endlich ein leichtes hüngerchen! werd mich ins wochenende werfen und es geniessen! wünsch euch das gleiche
Montag, 3. Oktober 2011
sos-maßnahme bei heisshunger - neuer trick!
ich war grad im supermarkt und hatte tierisch bock auf etwas saftig-schokoladiges - bin aber noch satt vom mittagessen! das hat ganz
schön gezogen in meinem hirn! "will haben!" - "aber du bist satt." -
"will haben!!!" - "aber du willst doch nur essen, wenn du hunger hast.
und wenn du jetzt davon ein stück isst, dann kannst du bestimmt nicht
aufhören und mampfst den ganzen kuchen!" - "WILL HABEN!!!"
und dann! - tatarataaa - ist mir etwas eingefallen, was ich im videoblog von josielenore gesehen hab: ich habe mich gefragt, ob ich jetzt 3 stunden lang nichts essen könnte.
- "ja klar. krieg ich dann kuchen?" -
"Dann kriegst du alles, was du willst!"
und das hat gereicht. ruhe im hirn! einfach so.
wenn ich halb 10 wirklich noch appetit auf schokoladenkuchen haben sollte (und dazu noch hunger), dann werde ich mich gemütlich an meinen tisch setzen, eine dicke scheibe vom kuchen schneiden, mit vanillequark auf einem teller anrichten und in zeitlupe geniessen. oh ja!
und aufhören, sobald der hunger vorbei ist.
ich freu mich drauf.
aber noch mehr freu ich mich, dass sich der heisshunger einfach so abschalten / vertagen lässt. das ist super! ich hoffe, das klappt immer! Danke Josie!!!
und dann! - tatarataaa - ist mir etwas eingefallen, was ich im videoblog von josielenore gesehen hab: ich habe mich gefragt, ob ich jetzt 3 stunden lang nichts essen könnte.
- "ja klar. krieg ich dann kuchen?" -
"Dann kriegst du alles, was du willst!"
und das hat gereicht. ruhe im hirn! einfach so.
wenn ich halb 10 wirklich noch appetit auf schokoladenkuchen haben sollte (und dazu noch hunger), dann werde ich mich gemütlich an meinen tisch setzen, eine dicke scheibe vom kuchen schneiden, mit vanillequark auf einem teller anrichten und in zeitlupe geniessen. oh ja!
und aufhören, sobald der hunger vorbei ist.
ich freu mich drauf.
aber noch mehr freu ich mich, dass sich der heisshunger einfach so abschalten / vertagen lässt. das ist super! ich hoffe, das klappt immer! Danke Josie!!!
Freitag, 2. September 2011
Anpacken! Lösungsorientiertes Handeln
was ich Neues über mich herausgefunden habe: ich esse vor allem zum VERMEIDEN.
wenn - wie jetzt gerade - Arbeit anliegt, die wirklich getan werden muss, auf die ich aber keine Lust habe, ist mein Ventil oft (eigentlich immer) die Flucht ins Essen. Natürlich hilft das dem Problem gar nix; die Arbeit bleibt unerledigt.
Das Gleiche mache ich mit unangenehmen Gesprächen oder Gefühlen, eigentlich mit Allem, was ich gern ignorieren möchte!
cleverer ist es, das Problem direkt anzugehen und zu lösen, dann lässt sich auch das essen besser und unbelasteter geniessen!
geholfen hat mir ein video auf youtube über emotional eating. josielenore - der hier mal aller Dank ausgedrückt werden muss! großartige Frau mit unglaublich VIEL EINSICHT in unsere Psyche! WOW! - erklärt wie emotionales Essen funktioniert, was die Vorgänge sind, die dazu führen. wenn man das mal verstanden hat, dann findet man auch einen Ausweg und Alternativen!
Du bist also nicht hungrig, aber möchtest doch irgendwie immer noch was essen!
Aber warum?
Studien zeigen, dass eine gewisse Art der Stressbewältigung mit Overeating, also dem übermäßigen Essen, in Verbindung gebracht wird, ebenso mit Depression, Ängstlichkeit etc.
Das gilt vor Allem, wenn wir uns machtlos fühlen und das Gefühl haben eine Situation nicht verändern zu können. Hier jetzt die Erklärung, wie man von "Trösten und Beruhigen mit Essen" auf "Problemlösung" umschalten kann!
Ein Ereignis geschieht und, um es spontan einzuschätzen, fragen wir uns: "Ist das eine Bedrohung / Gefahr für mich"
Ist die Antwort "Nein.", dann ist alles gut. *yay*. Entspannung.
Ist die Antwort "Ja.", dann haben wir Stress und fragen uns automatisch unterbewusst: "Kann ich das lösen?" Und das ist auch schon die Schlüsselfrage!
Denn, wenn wir das mit "Ja." beantworten können ist wieder alles super. Wir machen uns an die Bearbeitung des Problems (Aufgaben orientierte Stressbewältigung = task oriented coping) und alles ist gut.
Ist die Antwort hier aber "Nein, ich kann das nicht lösen." =( fühlen wir uns hilflos und versuchen uns zu beruhigen (mit Keksen! =D). Wir gehen also über zur Emotions orientierten Stressbewältiung (emotion oriented coping).
Man hat herausgefunden, dass je öfter Menschen die Lösung eines Problems angehen, umso öfter reagieren sie auf neue Probleme mit der Antwort: "Ja, das kann ich lösen!". Ist ja auch logisch: Man hat eine Erfolgsbilanz, auf die man zurückschauen kann und fängt an, an seine eigenen Bewältigungsstrategien zu glauben...
Und je mehr die Leute der Meinung sind, ein Problem lösen zu können, um so seltener schätzten sie Ereignisse als stressig ein.
Allerdings hat diese Medaille auch eine Kehrseite:
Je öfter Menschen zu emotionalen Bewältigungsstrategien greifen, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie sich, mit einem Problem konfrontiert, hilflos fühlen und behaupten: "Ich kann das nicht lösen." und direkt zum Trösten (soothing) übergehen.
Diese Menschen bewerteten die Bedrohlichkeit von Situationen und Probleme mit denen sie konfrontiert waren dadurch auch viel höher.
In 99,9% der Fälle, in denen wir gesagt haben "Nein, ich kann dieses Problem nicht beheben.", hätten wir es eigentlich doch gekonnt, wenn wir mal wirklich drüber nachgedacht hätten.
Aber das emotion oriented coping ist eine Abwärtsspirale, in der wir für Versagen mit Süßigkeiten "belohnt" werden, konditioniert und vom zielführenden Lösungsorientierten Denken abgebracht.
In dem wir mit dem übermäßigen Essen aufhören, sind wir (endlich) gezwungen, mit den Problemen und Belastungen in unserem Leben anders umzugehen und unsere emotionalen Bedürfnisse direkt anzugehen. Das hilft uns, Probleme endlich zu lösen und unser Leben auf vielen Ebenen zu verbessern!
und umgekehrt!
Durch die Bewältigung von Stress und Problemen stärken wir unser Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten und beseitigen Gefühle und Ereignisse, die uns der Grund waren für unser Overeating!
großartig!
wenn - wie jetzt gerade - Arbeit anliegt, die wirklich getan werden muss, auf die ich aber keine Lust habe, ist mein Ventil oft (eigentlich immer) die Flucht ins Essen. Natürlich hilft das dem Problem gar nix; die Arbeit bleibt unerledigt.
Das Gleiche mache ich mit unangenehmen Gesprächen oder Gefühlen, eigentlich mit Allem, was ich gern ignorieren möchte!
cleverer ist es, das Problem direkt anzugehen und zu lösen, dann lässt sich auch das essen besser und unbelasteter geniessen!
geholfen hat mir ein video auf youtube über emotional eating. josielenore - der hier mal aller Dank ausgedrückt werden muss! großartige Frau mit unglaublich VIEL EINSICHT in unsere Psyche! WOW! - erklärt wie emotionales Essen funktioniert, was die Vorgänge sind, die dazu führen. wenn man das mal verstanden hat, dann findet man auch einen Ausweg und Alternativen!
Du bist also nicht hungrig, aber möchtest doch irgendwie immer noch was essen!
Aber warum?
Studien zeigen, dass eine gewisse Art der Stressbewältigung mit Overeating, also dem übermäßigen Essen, in Verbindung gebracht wird, ebenso mit Depression, Ängstlichkeit etc.
Das gilt vor Allem, wenn wir uns machtlos fühlen und das Gefühl haben eine Situation nicht verändern zu können. Hier jetzt die Erklärung, wie man von "Trösten und Beruhigen mit Essen" auf "Problemlösung" umschalten kann!
Ein Ereignis geschieht und, um es spontan einzuschätzen, fragen wir uns: "Ist das eine Bedrohung / Gefahr für mich"
Ist die Antwort "Nein.", dann ist alles gut. *yay*. Entspannung.
Ist die Antwort "Ja.", dann haben wir Stress und fragen uns automatisch unterbewusst: "Kann ich das lösen?" Und das ist auch schon die Schlüsselfrage!
Denn, wenn wir das mit "Ja." beantworten können ist wieder alles super. Wir machen uns an die Bearbeitung des Problems (Aufgaben orientierte Stressbewältigung = task oriented coping) und alles ist gut.
Ist die Antwort hier aber "Nein, ich kann das nicht lösen." =( fühlen wir uns hilflos und versuchen uns zu beruhigen (mit Keksen! =D). Wir gehen also über zur Emotions orientierten Stressbewältiung (emotion oriented coping).
Man hat herausgefunden, dass je öfter Menschen die Lösung eines Problems angehen, umso öfter reagieren sie auf neue Probleme mit der Antwort: "Ja, das kann ich lösen!". Ist ja auch logisch: Man hat eine Erfolgsbilanz, auf die man zurückschauen kann und fängt an, an seine eigenen Bewältigungsstrategien zu glauben...
Und je mehr die Leute der Meinung sind, ein Problem lösen zu können, um so seltener schätzten sie Ereignisse als stressig ein.
Also: Je mehr Aufgaben - orientierte Stressbewältigung man betreibt, umso eher traut man sich zu ein Problem zu lösen, mit dem man konfrontiert wird und umso seltener geschieht es, dass man eine Situation oder ein Problem als stressig einschätzt.
Allerdings hat diese Medaille auch eine Kehrseite:
Je öfter Menschen zu emotionalen Bewältigungsstrategien greifen, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie sich, mit einem Problem konfrontiert, hilflos fühlen und behaupten: "Ich kann das nicht lösen." und direkt zum Trösten (soothing) übergehen.
Diese Menschen bewerteten die Bedrohlichkeit von Situationen und Probleme mit denen sie konfrontiert waren dadurch auch viel höher.
In 99,9% der Fälle, in denen wir gesagt haben "Nein, ich kann dieses Problem nicht beheben.", hätten wir es eigentlich doch gekonnt, wenn wir mal wirklich drüber nachgedacht hätten.
Aber das emotion oriented coping ist eine Abwärtsspirale, in der wir für Versagen mit Süßigkeiten "belohnt" werden, konditioniert und vom zielführenden Lösungsorientierten Denken abgebracht.
In dem wir mit dem übermäßigen Essen aufhören, sind wir (endlich) gezwungen, mit den Problemen und Belastungen in unserem Leben anders umzugehen und unsere emotionalen Bedürfnisse direkt anzugehen. Das hilft uns, Probleme endlich zu lösen und unser Leben auf vielen Ebenen zu verbessern!
und umgekehrt!
Durch die Bewältigung von Stress und Problemen stärken wir unser Vertrauen in uns selbst und unsere Fähigkeiten und beseitigen Gefühle und Ereignisse, die uns der Grund waren für unser Overeating!
großartig!
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