ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Abendlicher Hunger
Bei einigen Mädels, die sich mit mir gemeinsam auf diese 90 Tage Reise begeben haben ist vor allem der Abend ein Problem. Tagsüber sind die 4 goldenen Regeln für sie leicht einzuhalten, nur wenn die Nacht kommt, kommt auch der Heisshunger ;)
im buch "besessen vom essen" sind die 'Gruppen des essgestörten Verhaltens bei Adipositas' aufgeführt.
1. Rauschessen (Binge - Eating)
2. Chronisches Überessen ("Overeaters")
3. nächtliches Essen
4. "Craving" (Essgier, starkes Verlangen)
ich habe immerschon emotionalen hunger mit echtem hunger verwechselt und hatte bei wut, angst, freude, etc solche CRAVINGS. mit den jahren habe ich mich so zum OVEREATER und nach meinen zahlreichen diätversuchen zum BINGE-EATER entwickelt. eine typische karriere.
hatte nie ein problem mit nächtlichem essen, darum hab ich mich darüber nicht so informiert, aber wenn ich dich richtig verstehe gehts bei dir auch eher um das abends-nich-aufhören-können und nicht um das nachts-aufwachen-und-essen, oder? auch für night-eaters (Menschen, die nachts aufstehen und zum Kühlschrank gehn) ist paul mckenna eine gute lösung, allerdings muss bei ihnen meist das schlafverhalten mit therapiert werden.
Das abends-nicht-aufhören-können kenne ich auch. ich habe recherchiert und herausgefunden, dass es bei den meisten menschen damit zusammenhängt, dass sie sich abends für einen anstrengenden tag belohnen wollen. Hast du vielleicht manchmal das gefühl, du bekommst nicht genug? oder du bekommst im leben nicht das, was dir zusteht? und versuchst du das, durchs essen auszuleben?
Paul McK gibt für solche situationen den tip, sich in dem moment zu fragen: "WAS WILL ICH WIRKLICH?" wenn man ehrlich ist, und sich zugibt "eigentlich will ich jetzt kein käsebrot, sondern eigentlich will ich, dass der abwasch und die wäsche schon erledigt wären. und jemanden, der mir die entscheidungen abnimmt, die morgen zu treffen sind. und etwas mehr anerkennung!" dann beruhigt sich auch das nagende hungergefühl. denn:
im buch "besessen vom essen" sind die 'Gruppen des essgestörten Verhaltens bei Adipositas' aufgeführt.
1. Rauschessen (Binge - Eating)
2. Chronisches Überessen ("Overeaters")
3. nächtliches Essen
4. "Craving" (Essgier, starkes Verlangen)
ich habe immerschon emotionalen hunger mit echtem hunger verwechselt und hatte bei wut, angst, freude, etc solche CRAVINGS. mit den jahren habe ich mich so zum OVEREATER und nach meinen zahlreichen diätversuchen zum BINGE-EATER entwickelt. eine typische karriere.
hatte nie ein problem mit nächtlichem essen, darum hab ich mich darüber nicht so informiert, aber wenn ich dich richtig verstehe gehts bei dir auch eher um das abends-nich-aufhören-können und nicht um das nachts-aufwachen-und-essen, oder? auch für night-eaters (Menschen, die nachts aufstehen und zum Kühlschrank gehn) ist paul mckenna eine gute lösung, allerdings muss bei ihnen meist das schlafverhalten mit therapiert werden.
Das abends-nicht-aufhören-können kenne ich auch. ich habe recherchiert und herausgefunden, dass es bei den meisten menschen damit zusammenhängt, dass sie sich abends für einen anstrengenden tag belohnen wollen. Hast du vielleicht manchmal das gefühl, du bekommst nicht genug? oder du bekommst im leben nicht das, was dir zusteht? und versuchst du das, durchs essen auszuleben?
Paul McK gibt für solche situationen den tip, sich in dem moment zu fragen: "WAS WILL ICH WIRKLICH?" wenn man ehrlich ist, und sich zugibt "eigentlich will ich jetzt kein käsebrot, sondern eigentlich will ich, dass der abwasch und die wäsche schon erledigt wären. und jemanden, der mir die entscheidungen abnimmt, die morgen zu treffen sind. und etwas mehr anerkennung!" dann beruhigt sich auch das nagende hungergefühl. denn:
"Wenn Hunger nicht das Problem ist, ist Essen nicht die Antwort." - Geneen Roth
Mittwoch, 7. Dezember 2011
8 Tipps ein Weihnachtsessen zu überleben
Pünktlich zwei Wochen vor Weihnachten (ja! is schon so weit!) und mitten in einer Zeit, die für mich ziemlich aufregend ist und nach ständigem Comfort Food und Entspannungsessen verlangt, habe ich einen Artikel von Dr. Susan Albers mit wirklich guten Tipps für die Weihnachtszeit gefunden: 8 Methoden über die Feiertage bewussst zu essen! *yay!*
Statt Essensvorschriften á la "Verzichten Sie auf Soße zum Weihnachtsbraten und ersetzen Sie alle Beilagen durch Salat!" geht's bei ihr um "Mindful Eating": Wie man leckeres Essen auf neue Art bewusst geniessen kann!
1. Hinsetzen. Das klingt wirklich einfach und ich hab das ja auch schon oft gehört: richtig entspannen und sich auf das Essen einlassen, es geniessen geht im Stehen nicht! Dazu braucht es Ruhe und einen Platz, wo man den Teller, die Gabel oder das Schnittchen auch mal loslassen kann.
Besonders auf Parties! Nicht schon knuspern, während man noch einen Platz sucht! keinen Bissen, bevor Du nicht sitzt! das wäre wirklich Verschwendung!
2. Nenne 3 Deiner Lieblingsessen laut. Für mich sind das (zur Zeit) Mousse au Chocolat (gern auch als Hauptspeise!), Omas Wickelklöße in Petersiliensoße, Kürbiscremesuppe wie mein ehemaliger Chef sie kocht (und ich sie einfach nicht hinkriege!).
Die meisten Menschen nennen hier Dinge, die sie nur einmal im Jahr kriegen: Gänsebraten oder die Nr. 138 bei dem tollen Inder in der nächsten Stadt und so weiter...
Überlege Dir, was an diesen Lebensmitteln so toll ist! Die Textur? Geschmack? Geruch? und konzentrier Dich dabei auf die Lebensmittel, die Du wirklich wirklich liebst! Genieß es! und dann frag Dich, wieviel Genuß denn im "Drumherum" liegt: in den Sättigungsbeilagen und Brötchen, die Du eigentlich das ganze Jahr lang haben kannst...
3. Bring Spiele oder Fotos mit! Wenn bei einem Weihnachtsessen mit den Freunden oder der Familie das Essen das Einzige ist, was passiert, passiert es leicht, dass man unbewusst zu viel isst. Also Kartenspiele oder Fotoalbum einpacken! - einfach vorausplanen, was man mit den Leuten NOCH machen könnte, als gemeinsam vor Tellern zu sitzen.
4. Finde Wege, Dich selbst zu beruhigen und zu entspannen. Die Feiertage sind aufregend und stressig. Wer lernt, sich selbst aktiv entspannen, wir die Beruhigung nicht im Essen suchen!
Nimm Dir 5 Minuten Verschnaufpause
Trink eine Tasse heißen Tee.
Mach Weihnachtsmusik an! (mele kalikimaka! weihnachten auf hawaii ;) )
5. Re-think Christmas. Einstellung ändern:
Eigentlich ist so ein Weihnachtsessen auch nur eine Mahlzeit, wie viele andere - mit viel zu viel Essen. Nur, weil wir es im Kopf unter "außergewöhnlich" und "speziell" abgelegt haben, ist auch unser Essverhalten anders.
Aber das muss es ja nicht! "Mindful Eating" ist ja keine Diät. Wir können ALLES haben und zwar immer, mit vollem Bewusstsein!
6. kopflose Auslöser: die hat jeder! wenn man sich bewusst macht, welche Auslöser dazu führen, dass man völlig unterbewusst ist (oder zuviel isst), kann man eine Liste machen und sich Strategien gegen diese Selbstsabotage überlegen. Beispiel:
- Wenn Essen vor mir steht werd ich es früher oder später essen. Ob ich hungrig bin, oder nicht! -> Gegenmittel: Weitergeben. Ausser Reichweite stellen.
- eine Person auf unseren Familienfeiern nervt mich so tierisch, dass ich anfange zu Stress-Essen, wenn sie neben mir sitzt und mich anquatscht! -> Gegenmittel: meine Schwester neben mich setzen, versuchen beim Platzanweisen soviel Platz wie möglich zwischen uns zu kriegen, damit ich sie nicht hören muss. öfter mal tief einatmen.
7. --- bei Punkt Sieben bin ich nicht einverstanden! Dr. Susan Albers rät, regelmäßig zu essen und dem Hunger voraus zu sein. das halte ich aber für nicht intuitiv. Ausserdem folgen bei uns zuhause die Mahlzeiten so dicht aufeinander, dass ich froh bin, wenn sich mal ein Hüngerchen einstellt! ---
8. Nimm mit was übrig bleibt. (der Tip ist was für die ganz Harten!)
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nur deshalb zuviel isst, weil Dir das Essen so gut schmeckt, dann sei vorbereitet: komm mit Deiner Tupperdose und nimm die Reste mit nach Hause! Du musst nicht bis zur Bewusstlosigkeit essen, wenn Du weisst, dass Du das leckere Zeug später wieder haben kannst. ;)
Guten Appetit!
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| Fotoquelle: schokolia.blogspot.com |
Statt Essensvorschriften á la "Verzichten Sie auf Soße zum Weihnachtsbraten und ersetzen Sie alle Beilagen durch Salat!" geht's bei ihr um "Mindful Eating": Wie man leckeres Essen auf neue Art bewusst geniessen kann!
1. Hinsetzen. Das klingt wirklich einfach und ich hab das ja auch schon oft gehört: richtig entspannen und sich auf das Essen einlassen, es geniessen geht im Stehen nicht! Dazu braucht es Ruhe und einen Platz, wo man den Teller, die Gabel oder das Schnittchen auch mal loslassen kann.
Besonders auf Parties! Nicht schon knuspern, während man noch einen Platz sucht! keinen Bissen, bevor Du nicht sitzt! das wäre wirklich Verschwendung!
2. Nenne 3 Deiner Lieblingsessen laut. Für mich sind das (zur Zeit) Mousse au Chocolat (gern auch als Hauptspeise!), Omas Wickelklöße in Petersiliensoße, Kürbiscremesuppe wie mein ehemaliger Chef sie kocht (und ich sie einfach nicht hinkriege!).
Die meisten Menschen nennen hier Dinge, die sie nur einmal im Jahr kriegen: Gänsebraten oder die Nr. 138 bei dem tollen Inder in der nächsten Stadt und so weiter...
Überlege Dir, was an diesen Lebensmitteln so toll ist! Die Textur? Geschmack? Geruch? und konzentrier Dich dabei auf die Lebensmittel, die Du wirklich wirklich liebst! Genieß es! und dann frag Dich, wieviel Genuß denn im "Drumherum" liegt: in den Sättigungsbeilagen und Brötchen, die Du eigentlich das ganze Jahr lang haben kannst...
3. Bring Spiele oder Fotos mit! Wenn bei einem Weihnachtsessen mit den Freunden oder der Familie das Essen das Einzige ist, was passiert, passiert es leicht, dass man unbewusst zu viel isst. Also Kartenspiele oder Fotoalbum einpacken! - einfach vorausplanen, was man mit den Leuten NOCH machen könnte, als gemeinsam vor Tellern zu sitzen.
4. Finde Wege, Dich selbst zu beruhigen und zu entspannen. Die Feiertage sind aufregend und stressig. Wer lernt, sich selbst aktiv entspannen, wir die Beruhigung nicht im Essen suchen!
Nimm Dir 5 Minuten Verschnaufpause
Trink eine Tasse heißen Tee.
Mach Weihnachtsmusik an! (mele kalikimaka! weihnachten auf hawaii ;) )
5. Re-think Christmas. Einstellung ändern:
Eigentlich ist so ein Weihnachtsessen auch nur eine Mahlzeit, wie viele andere - mit viel zu viel Essen. Nur, weil wir es im Kopf unter "außergewöhnlich" und "speziell" abgelegt haben, ist auch unser Essverhalten anders.
Aber das muss es ja nicht! "Mindful Eating" ist ja keine Diät. Wir können ALLES haben und zwar immer, mit vollem Bewusstsein!
6. kopflose Auslöser: die hat jeder! wenn man sich bewusst macht, welche Auslöser dazu führen, dass man völlig unterbewusst ist (oder zuviel isst), kann man eine Liste machen und sich Strategien gegen diese Selbstsabotage überlegen. Beispiel:
- Wenn Essen vor mir steht werd ich es früher oder später essen. Ob ich hungrig bin, oder nicht! -> Gegenmittel: Weitergeben. Ausser Reichweite stellen.
- eine Person auf unseren Familienfeiern nervt mich so tierisch, dass ich anfange zu Stress-Essen, wenn sie neben mir sitzt und mich anquatscht! -> Gegenmittel: meine Schwester neben mich setzen, versuchen beim Platzanweisen soviel Platz wie möglich zwischen uns zu kriegen, damit ich sie nicht hören muss. öfter mal tief einatmen.
7. --- bei Punkt Sieben bin ich nicht einverstanden! Dr. Susan Albers rät, regelmäßig zu essen und dem Hunger voraus zu sein. das halte ich aber für nicht intuitiv. Ausserdem folgen bei uns zuhause die Mahlzeiten so dicht aufeinander, dass ich froh bin, wenn sich mal ein Hüngerchen einstellt! ---
8. Nimm mit was übrig bleibt. (der Tip ist was für die ganz Harten!)
Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nur deshalb zuviel isst, weil Dir das Essen so gut schmeckt, dann sei vorbereitet: komm mit Deiner Tupperdose und nimm die Reste mit nach Hause! Du musst nicht bis zur Bewusstlosigkeit essen, wenn Du weisst, dass Du das leckere Zeug später wieder haben kannst. ;)
Guten Appetit!
Dienstag, 30. August 2011
das System taugt mir
Am Sonntag und am Abend passiert es leicht, dass ich zuviel esse, nicht aufhören kann.
Darum werde ich mich jetzt mehr mit den "Craving Busters" beschäftigen - den Techniken zum Wiedererlangen der Kontrolle, und dem Loslösen von mächtigen "Gelüsten". Das sind eher so Entspannungstechniken, die mir die nötige Ruhe geben sollen, zu entscheiden, was ich jetzt eigentlich wirklich will... (wegrennen? schreien? alles kurz und klein haun? ein bisschen weinen? lieber kuscheln? schlafen? oder wirklich was essen?)
Darum werde ich mich jetzt mehr mit den "Craving Busters" beschäftigen - den Techniken zum Wiedererlangen der Kontrolle, und dem Loslösen von mächtigen "Gelüsten". Das sind eher so Entspannungstechniken, die mir die nötige Ruhe geben sollen, zu entscheiden, was ich jetzt eigentlich wirklich will... (wegrennen? schreien? alles kurz und klein haun? ein bisschen weinen? lieber kuscheln? schlafen? oder wirklich was essen?)
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