ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.
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Samstag, 21. April 2012
Wann ist es nur ein Spiel?
Life is a game, play it.
Mutter Theresa
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| foto: Kurt Eugen Schwarm |
Ich vergesse oder bemerke nicht, wenn es um nichts geht und wenn sich Verzweiflung nicht lohnt.
DAS ist aber fast immer der Fall! =O
Wenn ich vergesse, dass alles nur ein Spiel ist, nehme ich die Situation toternst und fühle mich echt bedroht, angreifbar und verletzlich.
Ein Beispiel?
Am Donnerstag war ich wieder beim Training für den Women's Run und während der erste Trainingstermin überraschend viel Spass gemacht hat, war es diesmal nicht ganz so lustig...
Wir haben "Sommerbiathlon" gespielt: ein Hindernislauf - Wettkampf in zwei Gruppen, mit Zielwürfen und zwischendurch Radschlagen oder Purzelbaum, Liegestützen oder Hock-Streck-Sprüngen. Und Strafrunden.
The Horrors!
Das alles natürlich, während die Teammitglieder an der Linie stehen, zuschauen, anfeuern und warten...
schrecklich!
Ich glaube, ich muss das erklären.
Ich behaupte mal, dass jeder Übergewichtige Mensch, der sich in so eine Situation versetzt, das Gleiche fühlt, wie ich: Beklemmung.
Wohin gegen es schlanken Menschen schwer fallen wird, zu vestehen, worum es in diesem Post eigentlich geht ;)
Ich habe das bei meinem Trainer gemerkt, der sich nicht im Entferntesten vorstellen konnte, dass es irgendjemandem unangenehm sein könnte, diesen Parcours zu laufen. Er hat wirklich gedacht, er macht uns eine Freude! *kopfschüttel*
In mir macht sich eine leichte Panik breit, wenn ich nur wieder daran denke.
Ich hasse solche Situationen! Habe sie schon immer gehasst. Ich bin nicht gern die Schlechteste!
und ich bekomme auch nicht gern "Behindertenlob" (Jaaa, suuuuper, Janet! Klasse, wie Du das Balla geworfen hast! Top! Weiter so). Sowas macht mich wütend. "Ich kein Förderschüler! ich bin nur fast doppelt so schwer wie Du, Du Heini!", wollte ich dem Assistenten gern zurufen, hab ich aber natürlich nicht gemacht, denn er ist eigentlich wirklich nett und meint es ja auch nur gut. Aber echt ma...
Die Situation war ausweglos:
- Entweder ich mache mit und tue genau das, was ich überhaupt nicht tun will, und wovor ich panische Angst habe,
- oder ich sage etwas, mache Ersatzaufgaben, fühle mich ausgeschlossen und seltsam, muss mich jemandem erklären, in dessen Universum solche Probleme nicht existieren. Hmpf!
Ich hab also mitgemacht.
Ich hab mich echt zum Heulen gefühlt und zurück in meine Schulzeit versetzt, wo man auch vor aller Augen Sachen machen musste, die man nicht kann und auch nicht will...
ABER, ich hab's überlebt, und eigentlich war's - so wiederlich es sich auch angefühlt hat - halb so schlimm und ich hatte auch danach keine negativen Reaktionen, also keinen hunger. kein frustessen. kein trösten. nur muskelkater.
Offensichtlich war die konfrontation mit diesen doofen gefühlen richtig. ich hatte danach nichts zum verdrängen, runterschlucken oder so.
Aber WARUM soviel Emotion?
Weil mein Hirn nicht unterscheidet zwischen Ernst und Spiel.
Für unser Gehirn geht es eigentlich immer um die Wurscht, d.h. ums Überleben.
Stressgefühle (Angst, Anspannung, Scham, hervorgerunfen von unangenehmen Situationen oder Gedanken) - jagen unseren Puls in die Höhe, bringen Hormone zur Ausschüttung - wir sind kampfbereit. und leider auch ein klein wenig irrational.*
Genauso wichtig, wie es ist, die Gefühle zu erkennen, sie beim Namen zu nennen und sich einzugestehen, dass man so fühlt (Angst hat, oder Wut, oder...), ist es, die Situation zu erkennen! Ist sie lebensbedrohlich? Oder lebensverändernd?
Oder nicht????!!!
Alle Situationen, die unter "nicht" fallen (und das sind fast alle!), nenne ich Spiele.
Ihr Ausgang ist egal und während sie stattfinden, soll man möglichst viel Spass haben.
Es hilft nichts, aber der einzige Weg, nicht mehr Sklave seiner Urmensch - Triebe (Kampf und Flucht) zu sein, ist (nach altem Rezept) an der richtigen Stelle ein paar Mal tiiiiiiiief durchzuatmen. und sich zu fragen, ob man das Spiel vielleicht grad ein bisschen zu ernst nimmt.
und die richtige Stelle ist in diesem Text mit einem grünen Sternchen markiert! ;)
Freitag, 2. Dezember 2011
"Ich werde mich nicht überfressen."
... sagt er langsam. Ich drehe mich um und sehe ihn in meiner Küchentür
stehen, wie er interessiert meinen "mini - vertrag" liest. Sh*t!
(An meiner Küchentür hängt ein von mir unterschriebenes Post - It, auf dem steht "I will not overeat. I will not emotional eat.") Sh*****t!
Um dieser unangenehmen Situation zu entkommen entscheide ich mich für die einzig richtige und erwachsene Vorgehensweise: ich schubse ihn! (oh, janet!)
Ich schubse ihn von der Tür weg, in die Küche, aber er geht zurück und übersetzt auch den zweiten Satz. Oh mann! Ich habe wirklich keine Lust jetzt am frühen Morgen meine Geschichte zu erklären und mich vor dem jungen Mann so zerrissen und offen zu zeigen. Also reagiere ich nun WIRKLICH souverän und baue mich so bedrohlich wie möglich vor ihm auf (sehr sexy, janet! glückwunsch!). Er weicht zurück und so stehen wir dann in der Küche: ich wie ein Bully vor ihm, er schon ein bissi verunsichert, grinst aber noch und ich sag so Sachen wie "hast Du IRGENDWELCHE Fragen zu dem Thema??!!!". herrjeh.
meine güte! also da muss ich mich wirklich nich fragen, warum ich noch single bin!
Der übernachtet NIE WIEDER bei mir! ooooh... mir ist diese übertriebene Reaktion soo unangenehm! Und auch, dass ich mich da nicht unter Kontrolle hatte / habe. Ich habe wirklich in Panik reagiert! (nicht meine schönste Seite).
Ich habe mich in die Ecke gedrängt gefühlt. Er hate mein "Geheimnis" entdeckt. Jetzt weiss er's! Bedrohung!
Aber eigentlich isses ja nich bedrohlich. Sondern nur Kopf - Kacke!
Ich recherchier' zur Zeit viel zum Thema emotionales Essen & "status anxiety", also Status - Angst, oder einfacher ausgedrückt: die "was soll'n die nur von mir denken" - Panik.
ich hab das auch in anderen Abteilungen meines Lebens gerade:
seit 3 Wochen bin ich nun gekündigt und habe es noch kaum jemandem erzählt.
Ich fürchte, dass sich die Leute darüber das Maul zerreissen und will einfach nicht mit ihnen darüber reden. Aber natürlich weiss es trotzdem jeder!
Das wiederum macht alles noch komischer für mich, weil ich ja nun weiss, dass die Leute, mit denen ich nicht darüber reden will, schon wissen, worüber ich nicht mit ihnen reden will... und immer so weiter. aaaaaaaaargh!!!!
naja, das hat heute ein Ende.
ich weiss zwar noch nicht, wie man wirklich mit der "was soll'n die nur von mir denken" - Panik umgeht, aber ich weiss, dass ich nach vorne flüchten muss (Angst als Wegweiser!). Habe ein eMail an die größten Klatschen der Firma geschrieben und nun lasse ich den Dingen ihren Lauf ;)
Da bin ich leider nicht selbst drauf gekommen, sondern mein Kollege hat mich darauf hingewiesen . (ich hab wirklich tolle Mitmenschen abgekriegt! ohne Scherz, ich bin wirklich dankbar für die Truppe!)
Auftrag für mich selbst: Flucht nach vorne!
ps: habe mich heute intensiv damit auseinandergesetzt, was heut morgen passiert ist (z.b. diesen text hier geschrieben) und darum auch noch keine fressattacken oder ähnliches gehabt. so soll es bitte auch bleiben
(An meiner Küchentür hängt ein von mir unterschriebenes Post - It, auf dem steht "I will not overeat. I will not emotional eat.") Sh*****t!
Um dieser unangenehmen Situation zu entkommen entscheide ich mich für die einzig richtige und erwachsene Vorgehensweise: ich schubse ihn! (oh, janet!)
Ich schubse ihn von der Tür weg, in die Küche, aber er geht zurück und übersetzt auch den zweiten Satz. Oh mann! Ich habe wirklich keine Lust jetzt am frühen Morgen meine Geschichte zu erklären und mich vor dem jungen Mann so zerrissen und offen zu zeigen. Also reagiere ich nun WIRKLICH souverän und baue mich so bedrohlich wie möglich vor ihm auf (sehr sexy, janet! glückwunsch!). Er weicht zurück und so stehen wir dann in der Küche: ich wie ein Bully vor ihm, er schon ein bissi verunsichert, grinst aber noch und ich sag so Sachen wie "hast Du IRGENDWELCHE Fragen zu dem Thema??!!!". herrjeh.
meine güte! also da muss ich mich wirklich nich fragen, warum ich noch single bin!
Der übernachtet NIE WIEDER bei mir! ooooh... mir ist diese übertriebene Reaktion soo unangenehm! Und auch, dass ich mich da nicht unter Kontrolle hatte / habe. Ich habe wirklich in Panik reagiert! (nicht meine schönste Seite).
Ich habe mich in die Ecke gedrängt gefühlt. Er hate mein "Geheimnis" entdeckt. Jetzt weiss er's! Bedrohung!
Aber eigentlich isses ja nich bedrohlich. Sondern nur Kopf - Kacke!
Ich recherchier' zur Zeit viel zum Thema emotionales Essen & "status anxiety", also Status - Angst, oder einfacher ausgedrückt: die "was soll'n die nur von mir denken" - Panik.
ich hab das auch in anderen Abteilungen meines Lebens gerade:
seit 3 Wochen bin ich nun gekündigt und habe es noch kaum jemandem erzählt.
Ich fürchte, dass sich die Leute darüber das Maul zerreissen und will einfach nicht mit ihnen darüber reden. Aber natürlich weiss es trotzdem jeder!
Das wiederum macht alles noch komischer für mich, weil ich ja nun weiss, dass die Leute, mit denen ich nicht darüber reden will, schon wissen, worüber ich nicht mit ihnen reden will... und immer so weiter. aaaaaaaaargh!!!!
naja, das hat heute ein Ende.
ich weiss zwar noch nicht, wie man wirklich mit der "was soll'n die nur von mir denken" - Panik umgeht, aber ich weiss, dass ich nach vorne flüchten muss (Angst als Wegweiser!). Habe ein eMail an die größten Klatschen der Firma geschrieben und nun lasse ich den Dingen ihren Lauf ;)
Da bin ich leider nicht selbst drauf gekommen, sondern mein Kollege hat mich darauf hingewiesen . (ich hab wirklich tolle Mitmenschen abgekriegt! ohne Scherz, ich bin wirklich dankbar für die Truppe!)
Auftrag für mich selbst: Flucht nach vorne!
ps: habe mich heute intensiv damit auseinandergesetzt, was heut morgen passiert ist (z.b. diesen text hier geschrieben) und darum auch noch keine fressattacken oder ähnliches gehabt. so soll es bitte auch bleiben
Samstag, 5. November 2011
entspann dich! lass es langsam angehen
Zitat:
Zitat von Geneen Roth - Essen ist nicht das Probelm
... aber vielleicht ist Dir nicht nach
Zuhören zumute. Irgendwann an einem bestimmten Nachmittag bist Du
vielleicht eher daran interessiert, das Essen als Droge zu benutzen, den
ganzen Kuchen zu essen. So wird es eine Zeit lang sein. Ich rate Dir:
Lass es langsam angehen. (Wenn Du die Anweisungen zu einem weiteren
Pflichtprojekt machst[...], wirst Du mit Volldampf loslegen, und dann
wird Dir schnell die Luft ausgehen.)
...
Vertrau dem Prozess, vertrau Deiner Sehnsucht nach Freiheit. Irgendwann wirst Du nichts mehr tun wollen, was die zunehmende Klarheit trübt, die Du inzwischen mit dem Lebendig-Sein assoziierst.
...
Vertrau dem Prozess, vertrau Deiner Sehnsucht nach Freiheit. Irgendwann wirst Du nichts mehr tun wollen, was die zunehmende Klarheit trübt, die Du inzwischen mit dem Lebendig-Sein assoziierst.
in den letzten tagen hatte ich mich mehr und mehr wie eine versagerin gefühlt, weil ich die 4 golden rules nicht einhalten konnte: auf meinen hunger zu warten fiel mir schwer und immer kam 'irgendetwas' dazwischen; langsam und genussvoll essen war nicht drin und die frage, ob ich das, was ich esse auch wirklich will, habe ich mir selten gestellt und wenn dann auch nie beantwortet.
traurig.
ich hatte angst, dass alles aus dem ruder läuft, ich mal wieder einen weg gefunden und ihn nach schnellen anfangserfolgen wieder verlassen hatte.
aber genau darum geht's ja nicht. es gibt kein richtig und kein falsch mehr. keine harten regeln, die immer befolgt werden müssen und nicht - befolgung mit übel, schmach und fettbergen bestrafen.
es ist ein prozess! ich lerne!
ich lerne mich kennen und dazu gehört all das: dass es mal leichter und mal schwerer geht (und manchmal gar nicht). ich erkenne die knack - situationen ja nur, indem ich sie durchlebe.
okay, dann hat mich der besuch bei meiner familie also zum essen gebracht. auf viele verschiedene arten. damit kann ich jetzt arbeiten!
okay, ich habe angst vor meinem verhalten; es hat mich schockiert, wie schnell ich auf's essen zurückgefallen bin und wie wenig ich dagegen tun kann, aber ANGST IST DER WEG UND DER WEGWEISER. in das, wovor du angst hast, solltest du dich hals über kopf stürzen! die angst ist immer schlimmer, als das eigentliche erlebnis! weiss ich ja!
also, ist die nächste aufgabe: entspannung. das es gerade etwas schwieriger geht heisst nicht, dass es gar nicht mehr geht. das hier ist keine diät! nichts ist verloren. wer die kleinen schlachten gewinnt interessiert mich nich, ich will wissen, wer am ende die fahne hält! i might aswell relax!
aufgabe no. 2: eine liste mit ängsten aufstellen (können auch kleinigkeiten sein), denen ich mich in nächster stellen werde! eure vorschläge sind sehr willkommen! aber ich sag's gleich: ich springe von keiner brücke - mit oder ohne gummiseil! oder doch?
Mittwoch, 2. November 2011
zu Besuch bei alten Gewohnheiten
ich will mich nur stopfen.
okay, ich lass es zu. ich stopfe mich. kekse, kekse, schokolade. wir warten, bis es vorbeigeht.
"eating 'cause I ate"? vielleicht.
aber auch ein großteil angst. angst, dass ich zuviel über meinen weg geredet habe, dass ich jetzt unter beobachtung stehe, dass ich jetzt beweisen muss, dass es klappt...
angst vorm nächsten wiegen, dass ich mir alles versaut hab mit meinem keks - ausflug =(
angst, dass ich mich jetzt entscheiden muss, zwischen meiner lieben familie, die liebe und (zuviel)essen so enorm verknüpft hat und mir und meiner gesundheit.
angst halt.
was tun?
die angst spüren.
sie nicht runterspielen, nicht wegwischen und sagen "ach quatsch!", ihr nicht aus dem weg gehn, sondern HINHÖREN! (schwupps, fühl ich, wie satt mein magen ist.)
die angst spüren.
wie fühlt sie sich genau an? welche farbe hat sie? wo sitzt sie? wie groß ist sie? ...
oh mann! ich bin einfach noch viel zu groß im verdrängen ;)
das ganze nicht-wochendende lang hab ich versucht, die angst loszuwerden, weil ich weiss, dass ich nur wegen ihr ess. aber mein "natürlicher" Reflex um Angst los zu werden ist Essen. *hrmpf!*
ich hab versucht, die Angst abzuschütteln, hinter mir zu lassen, weg zu denken...
das einzige, was ich nicht getan hab, ist, sie anzuerkennen und zu zulassen!
_____________________
2 Stunden vorher:
jetzt war ich 2,5 Tage zuhause und es ist fast wie am Anfang:
ich habe ein belegtes Brötchen in der Handtasche, keinen Hunger und es erfordert ganze Arbeit, es nicht zu essen.
ich habe keinen Hunger, weil ich gestern abend noch einen Riegel Schichtnougat verputzt habe (Genussfaktor verblasst in meiner Erinnerung. da ging es wohl eher darum, ihn noch zu essen, solang ich zuhause bin, in meinem Futter - Urlaub).
davor habe ich - ohne Hunger - Omas selbstgebackene Kekse gefutert (so langsam und genussvoll, wie eben möglich, wenn man eigentlich nichts essen müsste).
Drei Stunden davor hatte ich 3 Brätchen mit Senf, Käse und Beilagen gegessen. Etwas, was ich IMMER zuhause esse, weil ich so weiche Brötchen woanders nciht kriege und mir auch nie kaufe.
Spätestens da war mir klar gewesen, dass mir gerade der "Thanks - giving - Effekt" passierte:
Besonderes Essen, das zu einem besonderen Ereignis gehört und sonst so nicht verfügbar ist, weshalb man sich daran einfach überfrisst.
Das Gute an dieser Entdeckung: Das ist etwas, was auch schlanken Menschen widerfährt. Die schlechte Nachricht ist: ich möchte eigentlich gern abnehmen und kann nicht ständig auf meinem Teller Weihnachten feiern, wenn ich meine Familie besuche.
Hier gilt es also noch mehr für Vertrauen zu sorgen: dieses Essen wird immer da sein (Omas Plätzchen? Ja?!) (Ja! Lern Backen!) (und die weichsten Brötchen der Welt?) (Auch die! Für immer!) na dann...
okay, ich lass es zu. ich stopfe mich. kekse, kekse, schokolade. wir warten, bis es vorbeigeht.
"eating 'cause I ate"? vielleicht.
aber auch ein großteil angst. angst, dass ich zuviel über meinen weg geredet habe, dass ich jetzt unter beobachtung stehe, dass ich jetzt beweisen muss, dass es klappt...
angst vorm nächsten wiegen, dass ich mir alles versaut hab mit meinem keks - ausflug =(
angst, dass ich mich jetzt entscheiden muss, zwischen meiner lieben familie, die liebe und (zuviel)essen so enorm verknüpft hat und mir und meiner gesundheit.
angst halt.
was tun?
die angst spüren.
sie nicht runterspielen, nicht wegwischen und sagen "ach quatsch!", ihr nicht aus dem weg gehn, sondern HINHÖREN! (schwupps, fühl ich, wie satt mein magen ist.)
die angst spüren.
wie fühlt sie sich genau an? welche farbe hat sie? wo sitzt sie? wie groß ist sie? ...
oh mann! ich bin einfach noch viel zu groß im verdrängen ;)
das ganze nicht-wochendende lang hab ich versucht, die angst loszuwerden, weil ich weiss, dass ich nur wegen ihr ess. aber mein "natürlicher" Reflex um Angst los zu werden ist Essen. *hrmpf!*
ich hab versucht, die Angst abzuschütteln, hinter mir zu lassen, weg zu denken...
das einzige, was ich nicht getan hab, ist, sie anzuerkennen und zu zulassen!
_____________________
2 Stunden vorher:
jetzt war ich 2,5 Tage zuhause und es ist fast wie am Anfang:
ich habe ein belegtes Brötchen in der Handtasche, keinen Hunger und es erfordert ganze Arbeit, es nicht zu essen.
ich habe keinen Hunger, weil ich gestern abend noch einen Riegel Schichtnougat verputzt habe (Genussfaktor verblasst in meiner Erinnerung. da ging es wohl eher darum, ihn noch zu essen, solang ich zuhause bin, in meinem Futter - Urlaub).
davor habe ich - ohne Hunger - Omas selbstgebackene Kekse gefutert (so langsam und genussvoll, wie eben möglich, wenn man eigentlich nichts essen müsste).
Drei Stunden davor hatte ich 3 Brätchen mit Senf, Käse und Beilagen gegessen. Etwas, was ich IMMER zuhause esse, weil ich so weiche Brötchen woanders nciht kriege und mir auch nie kaufe.
Spätestens da war mir klar gewesen, dass mir gerade der "Thanks - giving - Effekt" passierte:
Besonderes Essen, das zu einem besonderen Ereignis gehört und sonst so nicht verfügbar ist, weshalb man sich daran einfach überfrisst.
Das Gute an dieser Entdeckung: Das ist etwas, was auch schlanken Menschen widerfährt. Die schlechte Nachricht ist: ich möchte eigentlich gern abnehmen und kann nicht ständig auf meinem Teller Weihnachten feiern, wenn ich meine Familie besuche.
Hier gilt es also noch mehr für Vertrauen zu sorgen: dieses Essen wird immer da sein (Omas Plätzchen? Ja?!) (Ja! Lern Backen!) (und die weichsten Brötchen der Welt?) (Auch die! Für immer!) na dann...
Montag, 31. Oktober 2011
home - made cookies
gestern war ernährungstechnisch 'n bisschen über-drüber (Burgerking:
nach den geliebten chilli-cheese-nuggets gabs noch 'nen Brownie mit Eis -
ess ich hoffentlich nie wieder, danach ging's mir gar nich gut! -
später home-made cookies, obwohl ich gar nicht hungrig war, aber wer hat
denn schon Hunger, wenn er Plätzchen isst?!), aber heute hab ich einfach wieder gewartet, bis der hunger kam und bin seit dem wieder zurück auf kurs. =D
ich liebe es!
Erfolgs - Checkliste für heute
Was ist mir heute positiv aufgefallen?
ich kann bewusst essen. sogar zuhause. keiner findet es seltsam, es gibt keine beschwerden und ich werde satt und habe nicht das gefühl, auf irgendetwas zu verzichten. cool!
Auf was ich mich morgen freue...
ausschlafen, ein paar sachen erledigen und den rest der zeit mit der oma chillen ;)
ich liebe es!
Erfolgs - Checkliste für heute
| 1 Ich habe gegessen, wenn ich hungrig war |
ja. großartig. hätte nicht gedacht, dass das klappt, aber ett jeht!
|
| 2 Ich habe nur das gegessen, was ich wirklich essen wollte |
ja. mittag war nich so toll, hatte "kloß&soß" irgendwie leckerer in
erinngerung... aber abends gabs halloween - muffins mit nutella.
*yeayeay*
|
| 3 Ich habe bewusst und aufmerksam gegessen |
ja.
|
| 4 Ich habe aufgehört zu essen, als ich satt war |
ja.
|
| 5 Ich habe Wasser getrunken |
ja. und tee.
|
| 6 Ich habe mich bewegt |
nee. also kaum.
|
| 7 Ich habe mir die CD angehört |
nein.
|
| 8 Ich habe die Spiegelübung gemacht |
nein.
|
Was ist mir heute positiv aufgefallen?
ich kann bewusst essen. sogar zuhause. keiner findet es seltsam, es gibt keine beschwerden und ich werde satt und habe nicht das gefühl, auf irgendetwas zu verzichten. cool!
Auf was ich mich morgen freue...
ausschlafen, ein paar sachen erledigen und den rest der zeit mit der oma chillen ;)
Freitag, 21. Oktober 2011
mozartkugeln und matschige taschentücher
wir wachsen mit unseren aufgaben. aber auch unsere aufgaben wachsen mit unseren steigenden kräften.
gestern abend hat ein lieber mensch mich informiert, dass er meine hilfe braucht. die verzweiflung und schwäche am telefon zu hören, nicht einfach mal knuddeln können, stark und ruhig zu bleiben, damit der liebe mensch am anderen ende der leitung mir nicht komplett zerbröselt... all das kostet kraft.
das gute ist, dass ich das jetzt weiss und sofort, nachdem ich mich um die andere person gekümmert habe, auch mich selbst versorgt habe. ich hab nachgespürt, was mit mir passiert. (erstmal gar nichts. aber dann war klar, dass die sorgen einer anderen person bei mir natürlich auch sorgen und ängste hervorrufen. wenn auch unterbewusst.) ich hab mir das alles bewusst gemacht, mrs. roth's methode genutzt und mir genau vorgestellt, wo das gefühl sitzt, in meinem körper, wie es aussieht und sich anfühlt (sorge ist ein matschiges knäul weisser taschentücher, das in meinem magen sitzt. AHA?!). das war wirklich gut. und ein bisschen anstrengend. insgesamt hat es vielleicht 20 minuten gedauert, alles aufzuschreiben, aber danach hatte ich
Erfolgs - Checkliste für gestern
Was ist mir heute positiv aufgefallen?
ich war konfrontiert mit einem krassen problem. meine mama hat ein problem, bei dem ich hoffe, helfen zu können. ich habe bemerkt, dass ich vermutlich versuchen werde stark und ruhig für sie zu sein, aber dabei selbst meine sorgen, ängste und bedürfnisse zurückstellen werde. also habe ich mich hingesetzt und geschrieben. geschrieben und geschrieben, bis ich das gefühl hatte, dass ich das gefühl niedergeschrieben zu haben. seine form, farbe, temperatur. seinen sitz in meinem körper, etc...
das positive daran ist, dass ich den umgang mit allen möglichen problemen übe und bemerke, dass mich wirklich nichts umwerfen oder überwalzen muss.
Auf was ich mich morgen freue...
morgen ist freitag und ich habe nüschd zu tun! =D
gestern abend hat ein lieber mensch mich informiert, dass er meine hilfe braucht. die verzweiflung und schwäche am telefon zu hören, nicht einfach mal knuddeln können, stark und ruhig zu bleiben, damit der liebe mensch am anderen ende der leitung mir nicht komplett zerbröselt... all das kostet kraft.
das gute ist, dass ich das jetzt weiss und sofort, nachdem ich mich um die andere person gekümmert habe, auch mich selbst versorgt habe. ich hab nachgespürt, was mit mir passiert. (erstmal gar nichts. aber dann war klar, dass die sorgen einer anderen person bei mir natürlich auch sorgen und ängste hervorrufen. wenn auch unterbewusst.) ich hab mir das alles bewusst gemacht, mrs. roth's methode genutzt und mir genau vorgestellt, wo das gefühl sitzt, in meinem körper, wie es aussieht und sich anfühlt (sorge ist ein matschiges knäul weisser taschentücher, das in meinem magen sitzt. AHA?!). das war wirklich gut. und ein bisschen anstrengend. insgesamt hat es vielleicht 20 minuten gedauert, alles aufzuschreiben, aber danach hatte ich
- überhaupt keinen hunger mehr und
- auch keine angst, das problem von gestern irgendwann mal in mich hinein zu fressen.
Erfolgs - Checkliste für gestern
| 1 Ich habe gegessen, wenn ich hungrig war |
nein. also am morgen ja, aber danach hatte ich keinen hunger mehr und mich nur noch von mozartkugeln ernährt. ehrlich
|
| 2 Ich habe nur das gegessen, was ich wirklich essen wollte |
hm... naja... mozartkugeln. und kekse
|
| 3 Ich habe bewusst und aufmerksam gegessen |
ja. größtenteils
|
| 4 Ich habe aufgehört zu essen, als ich satt war |
nur kurz.
|
| 5 Ich habe Wasser getrunken |
ja.
|
| 6 Ich habe mich bewegt |
ein wenig
|
| 7 Ich habe mir die CD angehört |
nein
|
| 8 Ich habe die Spiegelübung gemacht |
nein
|
Was ist mir heute positiv aufgefallen?
ich war konfrontiert mit einem krassen problem. meine mama hat ein problem, bei dem ich hoffe, helfen zu können. ich habe bemerkt, dass ich vermutlich versuchen werde stark und ruhig für sie zu sein, aber dabei selbst meine sorgen, ängste und bedürfnisse zurückstellen werde. also habe ich mich hingesetzt und geschrieben. geschrieben und geschrieben, bis ich das gefühl hatte, dass ich das gefühl niedergeschrieben zu haben. seine form, farbe, temperatur. seinen sitz in meinem körper, etc...
das positive daran ist, dass ich den umgang mit allen möglichen problemen übe und bemerke, dass mich wirklich nichts umwerfen oder überwalzen muss.
Auf was ich mich morgen freue...
morgen ist freitag und ich habe nüschd zu tun! =D
Montag, 10. Oktober 2011
die woche startet
... mit einem hocheffizienten morgen, heute!
die muffins (der rest der backmischung von meinem fressanfall letzte woche) für das frühstücksmeeting sind gebacken und NICHT VERBRANNT!, janets body ist geölt und gebadet, meine haare gewaschen und duften rosig frisch. hier isses aufgeräumt... ich bin begeistert!
gestern war auch toll, mit museum und später sogar noch sonnenschein und super ausblick. also, ich krieg grad ein kleines hoch, wenn ich dran denke, wie gut grad alles is
will kurz noch den jungen mann notieren, bei dem ich von samstag auf sonntag übernachtet habe, da ich ja immer ein bisschen... angst kriege, wenn's um männer geht und er damit auch in meinem essverhalten bald eine rolle spielen könnte...
aber es war schön. entspannt halt. ich weiss ja, dass er mir an die wäsche will, daraus macht er ja seit unserem ersten treffen kein hehl. umso schöner war's, einfach die ganze nacht blödsinn zu quatschen und dann von ihm umarmt einzuschlafen. ohne wenn und aber! sehr nett. sowas hab ich gebraucht.
angestrebtes ziel: freundschaft (ich finde: freundschaft zw. männern und frauen ist am einfachsten, wenn er von ihr was will und irgendwann aufgibt, beide sich dann aber schon so vertraut sind, dass es einfach schon eine freundschaft ist. =D)
so, jetzt trag ich mal mein backwerk ins büro
schönen tag euch allen!
die muffins (der rest der backmischung von meinem fressanfall letzte woche) für das frühstücksmeeting sind gebacken und NICHT VERBRANNT!, janets body ist geölt und gebadet, meine haare gewaschen und duften rosig frisch. hier isses aufgeräumt... ich bin begeistert!
gestern war auch toll, mit museum und später sogar noch sonnenschein und super ausblick. also, ich krieg grad ein kleines hoch, wenn ich dran denke, wie gut grad alles is
will kurz noch den jungen mann notieren, bei dem ich von samstag auf sonntag übernachtet habe, da ich ja immer ein bisschen... angst kriege, wenn's um männer geht und er damit auch in meinem essverhalten bald eine rolle spielen könnte...
aber es war schön. entspannt halt. ich weiss ja, dass er mir an die wäsche will, daraus macht er ja seit unserem ersten treffen kein hehl. umso schöner war's, einfach die ganze nacht blödsinn zu quatschen und dann von ihm umarmt einzuschlafen. ohne wenn und aber! sehr nett. sowas hab ich gebraucht.
angestrebtes ziel: freundschaft (ich finde: freundschaft zw. männern und frauen ist am einfachsten, wenn er von ihr was will und irgendwann aufgibt, beide sich dann aber schon so vertraut sind, dass es einfach schon eine freundschaft ist. =D)
so, jetzt trag ich mal mein backwerk ins büro
schönen tag euch allen!
Donnerstag, 6. Oktober 2011
106,3kg - 6 kilo in 6 wochen!
ich hatte diese woche das gefühl, dass meine hosen schon lockerer
sitzen. ein guuutes gefühl! das sich auf meine tägliche laune und meinen
ganzen tag ausgebreitet hat.
ich wiege mich nur alle 2 wochen, war aber ein bisschen zögerlich, diese woche auf die waage zu steigen, weil es mir wirklich gut geht, ich mit der ernährung gerade sehr zufrieden bin (*klopf auf holz*) und ich auch das gefühl habe, dass sich mein körper schon ein bisschen verändert hat. all das wollte ich mit einem wiegeergebnis, das vielleicht nicht mit meinen vorstellungen und hoffnungen übereinstimmt, nicht kaputtmachen...
ABER: ich habe ja gelernt, dass man sich von Angst nicht beherschen lassen soll (schon gar nicht, wenn man dazu neigt, sie in sich reinzufressen!) und darum habe ich mir gesagt: gar nicht erst damit anfangen! wenn du angst hast, auf die waage zu gehn, gibt es nur eins, was du tun kannst: auf die waage gehn.
also bin ich gestern abend gegangen (sonst wiege ich mich immer früh, aber so hätte ich mir noch 1-2kg abziehen können, wenn das ergebnis schlimm gewesen wäre). und gestern abend war'n es schon 107,6kg. =D ca. 2kilo weniger als beim letzten wiegen vor 2 wochen. heute morgen hat das wiegen natürlich gleich nochmal soviel spass gemacht: 106,3 kg! (angefangen hab ich mit 112) *yay*yay*yay*
da macht sich anziehen dreimal soviel spass!
in diesem sinne... einen wunderschönen tag! ich weiss, ich hab einen!
ich wiege mich nur alle 2 wochen, war aber ein bisschen zögerlich, diese woche auf die waage zu steigen, weil es mir wirklich gut geht, ich mit der ernährung gerade sehr zufrieden bin (*klopf auf holz*) und ich auch das gefühl habe, dass sich mein körper schon ein bisschen verändert hat. all das wollte ich mit einem wiegeergebnis, das vielleicht nicht mit meinen vorstellungen und hoffnungen übereinstimmt, nicht kaputtmachen...
ABER: ich habe ja gelernt, dass man sich von Angst nicht beherschen lassen soll (schon gar nicht, wenn man dazu neigt, sie in sich reinzufressen!) und darum habe ich mir gesagt: gar nicht erst damit anfangen! wenn du angst hast, auf die waage zu gehn, gibt es nur eins, was du tun kannst: auf die waage gehn.
also bin ich gestern abend gegangen (sonst wiege ich mich immer früh, aber so hätte ich mir noch 1-2kg abziehen können, wenn das ergebnis schlimm gewesen wäre). und gestern abend war'n es schon 107,6kg. =D ca. 2kilo weniger als beim letzten wiegen vor 2 wochen. heute morgen hat das wiegen natürlich gleich nochmal soviel spass gemacht: 106,3 kg! (angefangen hab ich mit 112) *yay*yay*yay*
da macht sich anziehen dreimal soviel spass!
in diesem sinne... einen wunderschönen tag! ich weiss, ich hab einen!
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