ich höre auf mit diäten und begreife endlich, wie man NORMAL isst! da ich meine emotionen jetzt nicht mehr mit unmengen von essen im zaum halte, sondern selbst in die hand nehme, gibt es für mich jetzt viel zu denken, viel zu tun, viel zu lernen. und viel zu schreiben. ich werde ehrlich sein, und sehr persönlich.
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Donnerstag, 22. März 2012
Die Klopftechnik - Craving Buster
Die Klopftechnik, TFT (Thought Field Therapy), ist eine einfache Technik, wie man in wenigen Schritten nagende Heisshungergefühle und Verlangen abstellen kann. Es handelt sich dabei nicht um eine Ablenkung vom Verlangen, sondern eine echte Minderung der Heisshunger - Gefühle!
Im 90 Tage Erfolgsplaner und in Paul McKennas Buch "Ich mach Dich schlank" ist die Technik ausführlich beschrieben (sehr ausführlich! das tipp ich nicht ab!), aber soviele Worte braucht es gar nicht zur Anleitung.
Ich poste Euch hier ein kurzesVideo, das ich benutze, wenn ich klopfe.
Die Qualität ist nich so toll, aber Paul geht mit Dir die kurze Klopftechnik komplett durch. Er nennt das seinen Craving - Buster (Heisshunger - Zerstörer).
Wer mehr Show braucht kann sich auch dieses Video hier anschauen: Video über die Klopftechnik zum Mitmachen! Viel Spass dabei!
Generell benutze ich die Klopftechnik selten, aber erfolgreich.
Dass sie nicht so oft dran kommt liegt an zwei Dingen:
- Ich habe nicht mehr so brennende Heisshunger, wie früher einmal, und auch damals, als ich sie hatte, habe ich im entscheidenen Moment oft nicht ans Klopfen gedacht. Das Video ist aber eine super Hilfe, besonders, wenn man es auf dem Handy hat, dann ist es jederzeit einsatzfähig!
- Ich bin mir nicht ganz sicher, was diese Klopftechnik mit meinem Kopf anstellt!
Dass sie so wirksam ist, gibt mir zu denken und bevor ich nicht mehr darüber weiss, was da eigentlich passiert, trau ich mich da nicht so sehr ran... ;)
Manchmal muss man sie mehrmals wiederholen, bis man wirklich zufrieden ist, aber die Wirkung ist bemerkenswert!
Probiert's aus!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
aus meiner diätgeschichte: montignac
die nächste hose steht auf der liste für die kleidersammlung! das gute
stück passt zwar ohne zu kneifen, aber ich fühle mich in ihr überhaupt
nicht mehr wohl. oben macht sie einen super unförmigen hintern und unten
ist sie 3 cm zu kurz, seit mir nach meiner letzten diät eine
schneiderin sie komplett verschnitten hat: gegen meinen ausdrücklichen
wunsch hat sie mir die ehemalige hüfthose auf taille geschneidert. jetzt
sitzt die hose wie ein mutti-sack bei hochwasser. bombig! =/
dabei hatte ich mich echt gefreut: nachdem ich letztes jahr mit der montignac methode 15 kg abgenommen hatte war es mir ein inneres volksfest, meine hosen enger nähen lassen zu MÜSSEN. =D
montignac war super erfolgreich für mich. für jeden, der gern viel (oder auch gern zu viel) isst, ein traum: mengenbeschränkungen gibt's nicht. und man lernt wichtige wissenschaftliche zusammenhänge des zucker- und fettstoffwechsels, was ja für übergewichtige und zur diabetes - vorsorge nie verkehrt sein kann!
aber am end ist auch die montignac - methode eine diät, (Paul McKenna wertet alles als Diät, was Dir vorschreibt, wann, was oder wieviel Du essen darfst) wenn auch eine wirklich freie. aber gewisse nahrungsmittel und kombinationen bleiben verboten, weshalb sich diese methode nicht für immer durchziehen lässt.
kekse, zum beispiel, sind als kombination von fett und zucker bei montignac für immer auf der no - fly - liste. das geht nich. nich mit mir, zumindest nicht für immer.
über ein jahr lang hat das gut funktioniert für mich, aber irgendwann hatte sich der jabbel soo aufgestaut, dass es einfach zuende war. ich hatte kurzzeitige ausfälle, "gesündigt", dann wurde es immer schwieriger, wieder zurück zum Programm zu kommen und vor allem habe ich total das interesse am kochen oder vorbereiten verloren. dieses ständige "sich drum kümmern müssen" hat bei mir für totalen diät - verdruß gesorgt. und dann irgendwann (vor kurzem), als ich wieder einen anlauf nehmen und meine schon monate andauernde "schludrige phase" beenden wollte, musste ich mir eingestehen, dass ich nicht mehr auf diät bin und eine pause machte, sondern raus war und auch keine lust mehr drauf habe. keine lust, auf den glykämischen index und den eiweissgehalt meiner nahrung zu achten, keine lust, essenspläne zu schreiben und mich dran zu halten, und schon gar keine lust, ein schlechtes gewissen und gefühle des versagens und der machtlosigkeit zu haben, wenn ich mal ein schokoladeneis gegessen hab!
wenn ich eis esse, will ich den geschmack über meine zunge rollen lassen, die sonne spüren, meine lippen kühlen, mich wie im urlaub fühlen - aber gewiss nich schuldig!
es ergibt einfach keinen sinn, irgendetwas aktiv aus der ernährung zu streichen, worauf man eigentlich noch verlangen hat, das einem schmeckt und gut tut.
geschmäcker verändern sich und vielleicht wird mir schokoeis irgendwann zu süß (wie die heidelbeermuffins vom McDonalds. die find ich plötzlich gar nich mehr lecker!), aber solche veränderungen muss man geschehen lassen, und sich nicht aufzwingen.
genau genommen können solche veränderungen nur von innen kommen.
wenn man sich wirklich dem genuss hingibt, bemerkt man solche feinheiten und veränderungen. DAS üb ich jetzt! =)
dabei hatte ich mich echt gefreut: nachdem ich letztes jahr mit der montignac methode 15 kg abgenommen hatte war es mir ein inneres volksfest, meine hosen enger nähen lassen zu MÜSSEN. =D
montignac war super erfolgreich für mich. für jeden, der gern viel (oder auch gern zu viel) isst, ein traum: mengenbeschränkungen gibt's nicht. und man lernt wichtige wissenschaftliche zusammenhänge des zucker- und fettstoffwechsels, was ja für übergewichtige und zur diabetes - vorsorge nie verkehrt sein kann!
aber am end ist auch die montignac - methode eine diät, (Paul McKenna wertet alles als Diät, was Dir vorschreibt, wann, was oder wieviel Du essen darfst) wenn auch eine wirklich freie. aber gewisse nahrungsmittel und kombinationen bleiben verboten, weshalb sich diese methode nicht für immer durchziehen lässt.
kekse, zum beispiel, sind als kombination von fett und zucker bei montignac für immer auf der no - fly - liste. das geht nich. nich mit mir, zumindest nicht für immer.
über ein jahr lang hat das gut funktioniert für mich, aber irgendwann hatte sich der jabbel soo aufgestaut, dass es einfach zuende war. ich hatte kurzzeitige ausfälle, "gesündigt", dann wurde es immer schwieriger, wieder zurück zum Programm zu kommen und vor allem habe ich total das interesse am kochen oder vorbereiten verloren. dieses ständige "sich drum kümmern müssen" hat bei mir für totalen diät - verdruß gesorgt. und dann irgendwann (vor kurzem), als ich wieder einen anlauf nehmen und meine schon monate andauernde "schludrige phase" beenden wollte, musste ich mir eingestehen, dass ich nicht mehr auf diät bin und eine pause machte, sondern raus war und auch keine lust mehr drauf habe. keine lust, auf den glykämischen index und den eiweissgehalt meiner nahrung zu achten, keine lust, essenspläne zu schreiben und mich dran zu halten, und schon gar keine lust, ein schlechtes gewissen und gefühle des versagens und der machtlosigkeit zu haben, wenn ich mal ein schokoladeneis gegessen hab!
wenn ich eis esse, will ich den geschmack über meine zunge rollen lassen, die sonne spüren, meine lippen kühlen, mich wie im urlaub fühlen - aber gewiss nich schuldig!
es ergibt einfach keinen sinn, irgendetwas aktiv aus der ernährung zu streichen, worauf man eigentlich noch verlangen hat, das einem schmeckt und gut tut.
geschmäcker verändern sich und vielleicht wird mir schokoeis irgendwann zu süß (wie die heidelbeermuffins vom McDonalds. die find ich plötzlich gar nich mehr lecker!), aber solche veränderungen muss man geschehen lassen, und sich nicht aufzwingen.
genau genommen können solche veränderungen nur von innen kommen.
wenn man sich wirklich dem genuss hingibt, bemerkt man solche feinheiten und veränderungen. DAS üb ich jetzt! =)
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Erfolgs - Checkliste für heute
damit es mir leichter fällt, die kontrolle zu behalten und damit ich nicht bei der nächsten stress - situation wieder aus der
bahn geworfen werde, möchte ich ab heute paul mcKennas checkliste
nutzen.
vielleicht sogar täglich
vielleicht sogar täglich
| 1 Ich habe gegessen, wenn ich hungrig war |
ja. und nur dann.
|
| 2 Ich habe nur das gegessen, was ich wirklich essen wollte |
ja.
muffin und heidelbeer-buttermilch. abends: käsesuppe, salat,
büffelmozzarella, karottenbrot, minikürbisse mit frischkäsefüllung. von
allem nur 'nen haps, dann war ich satt.
|
| 3 Ich habe bewusst und aufmerksam gegessen |
hab
mich mittags dabei unterhalten, hätte also etwas aufmerksamer sein
können, aber ich hab genossen. abends war's fast meditativ
|
| 4 Ich habe aufgehört zu essen, als ich satt war |
auf jeden fall! hab viel übrig gelassen und war wie gestopft. bin's noch.
|
| 5 Ich habe Wasser getrunken |
jupp. 1L mindestens.
|
| 6 Ich habe mich bewegt |
nich sonderlich viel.
|
| 7 Ich habe mir die CD angehört |
ja, nach dem aufwachen.
|
| 8 Ich habe die Spiegelübung gemacht |
nein. noch nie
|
Was ist mir heute positiv aufgefallen?
die Klarheit (nach den letzten Tagen in völliger Umnebelung) und, dass es mir leicht fällt, nach einem mehrtägigen Fressanfall wieder zum intuitiven Essen zurück zu kehren. Das fühlt sich großartig an. Ein kleiner Kontrollgewinn. =)Auf was ich mich morgen freue...
morgen ist Freitag. ich freue mich drauf, nur bis mittag zu arbeiten und dann evtl. meine Familie besuchen zu fahren!
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